Gesundheits-Apps

Digitale Gesundheitsanwendungen – mobil via App & Co. die Gesundheit stärken

Mobile Anwendungen im Gesundheitswesen wie etwa Apps oder Wearables können Patienten und Ärzte sowie Gesundheitsfachkräfte auf vielfältige Weise unterstützen. Sie vermitteln aktuelles und gesundheitsbezogenes Wissen für Fachkräfte und Patienten, unterstützen die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten oder können dabei helfen, dass Patienten im Umgang mit ihrer (chronischen) Erkrankung unterstützt werden – und das alles mobil und immer „zur Hand“. Apps oder andere digitale Gesundheitsanwendungen gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen und von verschiedenen Herstellern und Organisationen. Es gibt ein breites Angebot an Apps in den großen AppStores und nahezu täglich kommen neue Anwendungen aus ganz unterschiedlichen Medizin- und Gesundheitsbereichen hinzu. Vor diesem Hintergrund ist es mitunter eine Herausforderung, die richtige Anwendung für sich zu finden.

Die ZTG GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, (potenziellen) Anwendern Orientierung zu bieten und hält dafür ein vielfältiges Unterstützungsangebot bereit.

Empfehlenswerte Apps finden – DiaDigital und PneumoDigital

Apps bieten gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen die Möglichkeit, selbstbestimmter mit ihrer Erkrankung umzugehen. Die ZTG GmbH hat daher gemeinsam mit ihren Partnern einen innovativen und in Deutschland bislang einmaligen Bewertungsprozess entwickelt, der empfehlenswerte Apps nach einer systematischen und für alle Seiten transparenten Überprüfung zertifiziert. Bisher evaluieren die ZTG GmbH und ihre Partnerorganisationen Apps in den Bereichen Diabetes und Pneumologie (Asthma, COPD etc.). In den jeweiligen Initiativen DiaDigital und PneumoDigital arbeiten die folgenden Organisationen zusammen:
• DiaDigital:
– diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
– Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG)
– Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD)
• PneumoDigital
– Alpha1 Deutschland e.V.
– Deutsche Atemwegsliga e.V.
– Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.
Durch die Expertise der Partnerorganisationen werden mobile Anwendungen in Hinblick auf den medizinischen Nutzen, die Benutzerfreundlichkeit und die Barrierefreiheit hin untersucht. Die ZTG GmbH unterstützt als technischer Partner die Überprüfung der Apps hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit.

Mehr Informationen zu den beiden Initiativen sowie zu den bisher zertifzierten Apps finden Sie auf den folgenden Seiten:
DiaDigital: https://www.diadigital.de/
PneumoDigital: https://www.atemwegsliga.de/pneumodigital.html

Über aktuelle Themen und Entwicklungen informiert sein – AppCheck.de

Neben der Bewertung von Apps möchte die ZTG GmbH auch dazu beitragen, interessierte App-Nutzer aktuell über neue Entwicklungen und Trends zu informieren. Aus diesem Grund hat die ZTG GmbH die Informationsplattform AppCheck.de (www.appcheck.de) erstellt, die in regelmäßigen Blogbeiträgen über ganz verschiedene Themen aus dem Bereich der digitalen Medizin informiert- von Apps speziell für Menschen mit psychischen Erkrankungen bis hin aktuellen politischen und rechtlichen Veränderungen. Interessierte Leser finden darüber hinaus ein Wiki mit wichtigen Begriffen der digitalen Medizin und aktuelle themenbezogene Veranstaltungshinweise.

Neue und bewährte Apps für Ärzte, Gesundheitsfachkräfte und Patienten entdecken – Redaktionelle Unterstützung des Ärzteblatts

Apps gibt es für nahezu alle Krankheitsbilder. Auch Ärzte und Gesundheitsfachkräfte sind zunehmend daran interessiert, wie digitale Anwendungen ihre medizinisch-pflegerischen Tätigkeiten unterstützten können. Um potenzielle App-Nutzer auf ggf. für sie interessante Apps aufmerksam machen zu können, stellt das Deutsche Ärzteblatt (DÄ) seit Anfang 2018 regelmäßig Apps vor, die sich insbesondere an medizinisches Personal, aber auch an Patienten und Bürger richten. Typische Beispiele sind etwa digitale Tagebücher für Patienten, Apps mit fachrelevanten Leitlinien und Nachschlagewerken oder sichere Messenger-Dienste. Als Partner des Ärzteblatts überprüft die ZTG GmbH die vorgeschlagenen Apps nach festgelegten Kriterien, etwa Benutzerfreundlichkeit, Zugriffsrechte seitens der App oder dem Geschäftsmodell. Es handelt sich hierbei nicht um Empfehlungen oder eine Zertifizierung. Vielmehr sollen Interessierte eine erste Orientierung in dem breiten Spektrum der gesundheitsbezogenen Apps erhalten.

Alle bisher vorgestellten Apps stehen online kostenfrei unter folgenden Link zur Verfügung: http://daebl.de/CH29

Neutrale Beratung zum Thema Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)

Das Digitale-Versorgung Gesetz bringt einige Neuerungen, vor allem aber auch neue Chancen für App-Entwickler und Start-ups. Digitale Gesundheits-anwendungen („DiGA“) können nun – weltweit einmalig – erstmals vom Arzt verschrieben werden. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes stehen Hersteller nun vor einigen Herausforderungen, damit ihre Anwendung tatsächlich bei den Patienten im Versorgungsalltag ankommt.

Bei diesem Prozess möchten wir Sie als kompetenter Ansprechpartner zusammen mit unseren externen Partnern mit einem ganzheitlichen Blickwinkel unterstützen:

  • Plausibilitätsprüfung

Ist meine Anwendung wirksam? Was sagen Studien und Produkttests?

  • Methodenberatung

Welches Studiendesign eignet sich für die Evaluation?

  • Usability

Ist meine Gesundheitsanwendung für meine Nutzer geeignet? Wie sieht es mit der Barrierefreiheit aus?

  • Interoperabilitätscheck

Welche Standards gibt es und welche sollte ich nutzen, damit sich meine Anwendung in das Gesundheitssystem einfügt?

  • Projektmanagement und Beratung

Wie bringe ich meine Anwendung erfolgreich in die Regelversorgung? Welche Geschäftsmodelle eignen sich für mich als Hersteller?

  • Vernetzung und Kooperationsanbahnung?

Mit welchen Akteuren sollte ich mich austauschen und wer sind die Entscheidungsträger im Gesundheitswesen?

Die ZTG kann in diesem Zusammenhang leider keine rechtsverbindliche Beratung anbieten, ob es sich bei der Digitalen Gesundheitsanwendung um ein (zu zertifizierendes) Medizinprodukt handelt oder nicht. Wir vermitteln jedoch gerne an die richtigen Ansprechpartner.