VATM: Deutschland muss mit EU-Ratspräsidentschaft Digitalisierung stärken

2. Juli 2020 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen, Veranstaltungen

Quelle: vatm.de – Seit dem 1. Juli 2020 hat Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU) inne. Ein großes Ziel, worauf Deutschland den Fokus nun legen sollte, ist das Vorantreiben der Digitalisierung im Gesundheitswesen, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie, so der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM). „Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben uns mehr als deutlich gezeigt: eHealth, eLearning, Homeoffice bis hin zur digitalen Verwaltung sind entscheidend für unsere wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft. Entbürokratisierung beim Netzausbau und innovative digitale Dienste auf den Netzen sind in Zukunft das Rückgrat zur Sicherung unseres Wohlstands“, sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.


„Wir brauchen harte Regeln, die den Wettbewerb stärken und Deutschland und Europa wirklich voranbringen“, bekräftigte er: „Investitionswettbewerb, der Wettbewerb der Dienste und Open Access stehen für die Zukunft Europas.“ Dabei sei Wettbewerb ein genereller Treiber der digitalen Transformation. Derzeit liegt Deutschland in Sachen Digitalisierung im europäischen Vergleich auf Platz 12, weist jedoch noch eindeutige Defizite bei der Integration der Digitaltechnik sowie bei elektronischen öffentlichen Diensten auf. Auch zahlreiche Unternehmen hinken beim digitalen Austausch von Daten hinterher, so das Ergebnis des Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) der EU-Kommission. Im Zuge dessen sollte auch der Datenschutz angegangen werden, so der VATM.

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Gemeinsam mit dem Innovationszentrum Digitale Medizin (IZDM) des Universitätsklinikums Aachen und der ZTG GmbH veranstaltet die DGTelemed am Montag, den 23. November 2020, den internationalen Kongress „Digital Health: NOW! Gemeinsam Handeln für eine digitale und wertebasierte Gesundheitsversorgung in Europa“. Die Veranstaltung ist Teil des assoziierten Programms des Bundesministeriums für Gesundheit im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020.

Weitere Informationen und das aktuelle Programm finden Sie unter digitalhealth-now.eu.