KBV-Umfrage: Patienten blicken mit gemischten Gefühlen auf Digitalisierung

29. Juli 2020 | Kategorien: Allgemein

KBV-Umfrage ©Pixabay

Quelle: kbv.de – Am Mittwoch veröffentlichte die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) die Ergebnisse ihrer diesjährigen Patientenbefragung. Die KBV-Umfrage zeigt: Patienten blicken mit gemischten Gefühlen auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Von der Digitalisierung im Gesundheitswesen verspricht sich mehr als die Hälfte der Versicherten (51 Prozent) zwar grundsätzlich künftig Vorteile. Dennoch sehen viele der Befragten der KBV-Umfrage die Digitalisierung skeptisch: 39 Prozent befürchten, dass sich das Verhältnis von Ärzten und Patienten eher verschlechtert. „Der persönliche Kontakt sowie das persönliche Gespräch mit dem Arzt bleibt deshalb der Goldstandard und wird von Patienten auch so gewünscht“, sagte Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV. Die Empfehlung von Gesundheits-Apps möchten 58 Prozent der Smartphone-Nutzer unter den Patienten am liebsten von ihrem Arzt. KBV-Vize Hofmeister: „Auch das ist ein hoher Vertrauensbeweis für die Ärzte.“

©Screenshot kbv.de

Für die Versichertenbefragung der KBV hat die Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH im Zeitraum vom 16. bis 25. März 2020 in Deutschland insgesamt 2.036 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger telefonisch befragt. Die Befragung findet seit 2006 regelmäßig statt.

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