Digitale Unterstützung im Selbstmanagement bei Depressionen

23. März 2020 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerzteblatt.de – Die derzeitige Coronaviruskrise und die damit unumgängliche Selbstisolation ist für viele belastend und kann für Menschen, die anfällig für oder bereits erkrankt an Depressionen sind, eine große Herausforderung sein. Daher bietet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe für Betroffene ab sofort digitale Unterstützung und Beratung an. Grundsätzlich empfiehlt es sich, sozial und körperlich aktiv zu bleiben und den verbalen Austausch mit Freunden und Angehörigen zu suchen, so die unabhängige gemeinnützige Stiftung gestern in Leipzig.

„Sehr wichtig ist darüber hinaus, die Bettzeit nicht zu verlängern, da bei vielen Betroffenen eine längere Liegedauer und auch längerer Schlaf nicht zu einem Abbau, sondern einer Zunahme des Erschöpfungsgefühls und der Depressionsschwere führen“, sagt der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Ulrich Hegerl, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Goethe-Universität Frankfurt. Weiterhin helfe ein detaillierter Tages- und Wochenplan.

Das digitale Selbstmanagementprogramm iFightDepression der Depressionshilfe kann dabei unterstützen, den Alltag besser und strukturiert zu erleben. Es steht derzeit für sechs Wochen ohne Einschränkungen zur Verfügung.

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