FallAkte Plus soll auf die TI gebracht werden

1. Juli 2019 | Kategorien: Allgemein

Quelle: e-health-com.de – Das TI-Bestätigungsverfahren für weitere Anwendungen, das wesentlich von der Deutschen Krankenhausgesellschaft im gematik-Projekt zur Migration von Gesundheitsdiensten vorangetrieben wurde, ist das Zulassungsverfahren der gematik für Mehrwertdienste der Telematikinfrastruktur (TI). Anders als etwa bei Konnektoren oder der E-Medikation ist dabei kein Feldtest nötig. Der Antragsteller muss nachweisen, dass er funktionale, sicherheitstechnische und betriebliche Voraussetzungen erfüllt und dann die Anbindung an die TI technisch umsetzen.

Für diese technische Anbindung hat die gematik mehrere Möglichkeiten geschaffen, unter anderem den sicheren, zentralen Zugangspunkt mit höchster Verfügbarkeit, der zum Beispiel von Krankenkassendiensten genutzt wird. Außerdem gibt es andere, etwas niedrigschwelligere und kostengünstigere Anbindungsoptionen. Bei erfolgreicher Antragstellung kann der Antragsteller die zentralen Dienste der TI nutzen, etwa Authentifizierungsdienste oder die gesicherte Übertragung.

Nicht immer geht es schnell voran

Die gematik hatte bereits im Herbst 2018 mitgeteilt, dass Anbieter von Mehrwertdiensten entsprechende Anträge stellen können. Das ist auch schon geschehen: So hat die Deutsche Telekom bei der DMEA 2019 in Berlin bekanntgegeben, dass sie Ende März 2019 für ihre Telemedizinplattform, die seit Jahren erfolgreich in Ostsachsen für unterschiedliche telemedizinische Indikationen genutzt wird, das TI-Bestätigungsverfahren eingeleitet habe. Dabei geht es unter anderem um die Nutzung der TI für Videosprechstunden.

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