Anschluss an die Telematikinfrastruktur: Rund 60.000 Arztpraxen müssen Honorarkürzungen fürchten

3. Juli 2019 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerzteblatt.de – Wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bekanntgegeben hat, sind bereits über 100.00 Arztpraxen niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) ange­schlossen. Zusätzlich haben weitere 20.000 Praxen die Komponenten für den Anschluss an die TI bestellt. Die noch nicht angeschlossenen Praxen müssen mit Konse­quenzen rechnen.

Seit dem 1. Juli 2019 muss in den Praxen das Versicher­tenstamm­da­tenmanagement (VSDM) laufen. Dieses muss bei jedem ers­ten Arzt-Patienten-Kontakt pro Quartal durchgeführt und die Abrechnungsunterlagen im Anschluss an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) gesendet werden. Dazu ist der Anschluss an die TI erforderlich. Wie das BMG bekannt gab, sollen in absehbarer Zeit zwei Drittel der rund 180.000 betroffenen Praxen an die TI angeschlossen sein. Die Nachzüglerpraxen hätten mit Honorarkür­zungen von einem Prozent zu rechnen, so das BMG.

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