Pflegebeauftragter Andreas Westerfellhaus: Bund muss Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben

8. Februar 2019 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerzteblatt.de – Andreas Westerfellhaus, derzeitiger Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, spricht sich für die verstärkte Förderung der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen durch Unterstützung des Bundes aus. „Die Selbstverwaltung hat sich lange genug im Kreis gedreht, jetzt muss der Staat das Heft in die Hand nehmen“, betonte Westerfellhaus in Berlin. Auch die Pflege benötige ein sicheres Netz. Außerdem müsse der Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) vorankommen.

Westerfellhaus befürwortete daher das Ziel von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, mit Einführung des neuen Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) eine Veränderung in den bisherigen Strukturen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) zu erwirken. So soll das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) 51 Prozent als Mehrheitsgesellschafter an der gematik bekommen.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.


Bereits auf der 7. Frühjahrstagung Telemedizin am 18. Juni 2018 machte Westerfellhaus deutlich: „Ich halte die Anbindung an die Telematikinfrastruktur für die Pflege für dringend erforderlich. Pflegekräfte haben fast immer mit Schnittstellen in der Versorgung der Menschen zu tun. Umso wichtiger ist doch, dass die Pflege endlich vernünftig bei der Entwicklung telemedizinischer Anwendungen mitgedacht und beteiligt wird.“