KBV will Übergangslösung für Erstattung von TI-Kosten bei ermächtigten Ärzten

21. Januar 2019 | Kategorien: Allgemein

Quelle: kbv.de – Zur Zeit ist eine Erstattung der laufenden Kosten durch den Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) für ermächtigte Ärzte und Einrichtungen, die bereits an die TI angeschlossen sind, noch nicht vorgesehen. Im Falle dieses Problems will die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nun eine Übergangslösung avisieren. Betroffen sind ermächtigte Ärzte und Einrichtungen, die bereits an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sind. Zwar hatten sie die Kosten für die Erstausstattung erhalten, jedoch ist eine Erstattung für die Kosten des laufenden TI-Betriebs wie Wartung des Konnektors nicht vorgesehen.

Die Finanzierungsvereinbarung, die die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit den Krankenkassen zur Kostenübernahme der TI geschlossen hatte, sieht die Übernahme der Kosten demnach dann vor, wenn ein noch nicht am Markt verfügbarer eHealth-Konnektor genutzt wird, der auch die Fachanwendungen Notfalldatenmanagement und elektronischer Medikationsplan unterstützt. Die KBV möchte diese Erstattungslücke zeitnah schließen und fordert nun eine Kostenerstattung über die jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) bis zum Jahresende 2019. Dazu ist eine weitere Vereinbarung zwischen DKG, GKV-Spitzenverband und KBV nötig.

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