NRW-Gesundheitsminister Laumann kämpft gegen Ärztemangel auf dem Land

5. Dezember 2018 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen

Quelle: www.nw.de – Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, möchte den drohenden Ärztemangel im ländlichen Raum aufhalten. So wird NRW beispielsweise das erste Bundesland sein, das ab Wintersemester 2019/2020 die Landarztquote für die Studienplatzvergabe einführt. So sollen 170 Studienplätze an Bewerber vergeben werden, die sich dafür verpflichten, nach dem Studium ihren Beruf als Allgemeinmediziner zehn Jahre lang in unterversorgten Gebieten auszuüben.

Darüber hinaus plant Minister Laumann Umsatzgarantien der kassenärztlichen Vereinigung für neue Landärzte in unterversorgten Regionen, Allgemeinmedizin-Lehrstühle an allen Medizin-Fakultäten, eine Aufstockung der Medizin-Studienplätze an der Uni Witten-Herdecke, eine neue Medizin-Fakultät an der Uni Bielefeld und eine schnellere Anerkennung der Qualifikationen von Medizinern, die aus dem Ausland kommen.

„Außerdem ermöglichen wir einen schnelleren Quereinstieg für Krankenhausärzte in die Allgemeinmedizin. Internisten und Anästhesisten können die Weiterbildung in nur noch einem Jahr statt bisher zwei Jahren absolvieren. Außerdem erhalten die Quereinsteiger jetzt bis zu 9.000 Euro im Monat während der Weiterbildung“, so Minister Laumann.

Telemedizin, so Minister Laumann, könne dabei unterstützend einen zügigeren Austausch zwischen Ärzten, auch im Bezug auf Fachwissen, ermöglichen.

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