Anbindung an Telematikinfrastruktur: KBV und KVen rufen Ärzte zur Petitionsunterzeichnung auf

14. September 2018 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerzteblatt.de – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und sämtliche Kassenärztliche Vereinigungen (KV) rufen Vertragsärzte und -Psychotherapeuten dazu auf, eine neue Petition zur Verlängerung der Frist der Anbindung deutscher Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) zu unterzeichnen.

Die Petition wurde von Petra Reis-Berkowicz, Vorsitzende der Vertreterver­sammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), beim Bundestag eingereicht. Hintergrund: Das aktuelle E-Health-Gesetz schreibt vor, dass Arztpraxen von niedergelassenen Ärzten bis zum 31. Dezember 2018 an die TI angebunden sein müssen. Im Falle eines Nichteinhaltens dieser Frist drohen den Praxen finanzielle Sanktionen. Dies wolle man so nicht akzeptieren.

„Wir – die Vorstände der KBV und der KVen – nehmen es nicht hin, dass die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten für etwas bestraft werden sollen, dass sie gar nicht zu verantworten haben“, so Thomas Kriedel, Mitglied des KBV-Vorstands. Schon mehrfach hatte die KBV den Gesetzgeber aufgefordert, die Frist zu verlängern, bisher ohne Erfolg.

„Die Niedergelassenen wollen ihre Praxen ja einbinden, aber sie können es nicht“, bekräftigte Kriedel. Es fehlten noch immer die dazu nötigen Komponenten in ausreichender Form. Kriedel betonte, es werde in absehbarer Zeit keine Lösung für dieses Problem geben.

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