Elektronische Patientenakten: Verbände fordern Gesamtstrategie

3. Juli 2018 | Kategorien: Allgemein

Quelle: aerzteblatt.de – Trotz des E-Health-Gesetzes fehlt es noch immer an einer Gesamtstrategie, um die Digitalisierung des Gesundheitswesens effektiv voranzubringen, sind sich der Digitalverband Bitkom und der Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG) einig. Beide Verbände schlagen deshalb eine „Bundesagentur für digitalisierte Medizin“ vor, um elektronische Patientenakten sowie die daran anknüpfenden E-Health-Anwendungen zügiger in die Regelversorgung zu bringen.

„Die bestehenden Verfahren sind nicht ausreichend, etwa um Rahmenbedingungen für Interoperabilität und Datensicherheit zu schaffen“, so Bitkom-Präsident Achim Berg. „Eine Bundesagentur für digitalisierte Medizin kann Rahmenbedingungen für tech­nische und semantische Interoperabilität und zur Umsetzung von Datenschutz- und Datensicherheitsvorgaben schaffen.“

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Die ZTG GmbH unterstützt die Entwicklung elektronischer Patientenakten und ist involviert in die Arbeit des auf Beschluss der 90. Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder (GMK) gegründeten „Forums Elektronische Patientenakten“ (ePA-Forum). Es hat die Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Einführung elektronischer Patientenakten sowie die bundesweite Koordination der verschiedenen Aktensysteme zum Ziel. Das ePA-Forum setzt sich aus einem breiten Spektrum an Akteurinnen und Akteuren des Gesundheitswesens zusammen, darunter telemedizinische Projekte,  Vertreter von Kassen und Institutionen, der Industrie und Ärztenetzen sowie weitere Experten in beratender Funktion.

Auf der Website http://www.epa-forum.de/ finden Sie Steckbriefe von 16 Projekten und Lösungen. Der Bestand wird stetig erweitert.