conhIT 2018: Spahn will Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben

19. April 2018 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen, Veranstaltungen

ZTG GmbH

Spahn verfolgt am Landesgemeinschaftsstand NRW eine Demonstration des Projekts „elektronische Visite“ (elVi).

Quelle: aerzteblatt.de – Bei der Eröffnung der diesjährigen conhIT in Berlin sprach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn davon, durch eine neue Initiativmaßnahmen die Digitalisierung des Gesundheitswesens weiter voranzutreiben. Er plane, eine „intensive Bestandsaufnahme“ der derzeitigen Situation sowie eine Untersuchung des aktuellen Angebotes an Techniken und Dienstleistungen im eHealth-Bereich noch bis zum Sommer durchzuführen.

Im Zuge dessen erweiterte Spahn das Bundesgesundheitsministerium um die neue Abteilung  „Digitalisierung und Innovation“ unter der Leitung von Gottfried Ludewig (ehemaliger CDU-Abgeordneter des Berliner Abgeordnetenhauses). Spahn kündigte an, drei Hauptziele beim Ausbau der Digitalisierung zu verfolgen: die medizinische Versorgung auf dem Land, die Reform des Medikationsplans und die Etablierung einer „sicheren und vertrauenswürdigen IT-Infrastruktur“.

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Spahn stattete auf der conhIT auch dem Landesgemeinschaftsstand NRW einen Besuch ab und informierte sich über das Projekt „elektronische Visite“ (elVi). Im Modellprojekt der La-Well Systems GmbH aus Bünde kommunizieren seit Mai 2016 neun Pflegeheime und elf Arztpraxen mit der gleichnamigen Videosprechstunde. elVi erhielt als erster telemedizinischer Videodienst das Zertifikat der TÜViT GmbH. Das Projekt wird seit Juli 2017 sukzessive auf Praxisnetzregionen in Westfalen-Lippe ausgeweitet. Mittlerweile nutzen bereits über 200 Ärzte den Videodienst – mit steigender Tendenz. Kürzlich wurde die 1.000 Sprechstunde durchgeführt.