MEDICA 2017: NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart am Landesgemeinschaftsstand NRW

14. November 2017 | Kategorien: Allgemein, Partner/Kooperationen, Veranstaltungen

Dr. med. Robert Deisz, Oberarzt an der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen, stellt NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart während einer Live-Demonstration das Telemedizin-Projekt TELnet@NRW vor.

Am Montag, den 13. November 2017, ist die MEDICA, die weltweit größte Medizinmesse, in Düsseldorf gestartet. In Halle 15 C05/E06 finden Besucher den „Landesgemeinschaftsstand NRW – Gesundheitswirtschaft. Telematik. Telemedizin.“, der gemeinsam von ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin und Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) organisiert wird. Am ersten Messetag besuchte unter anderem Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen den Gemeinschaftsstand und informierte sich über ausgewählte eHealth-Projekte.

Das durch den Innovationsfonds geförderte Projekt TELnet@NRW verfolgt das Ziel, ein telemedizinisches Netzwerk aufzubauen, das in den überlebenswichtigen Bereichen Infektiologie und Intensivmedizin Haus-, Krankenhaus- und Fachärzte miteinander verbindet und eine sichere Video-Kommunikationsverbindung mit einem schnellen und geschützten Datenaustausch zwischen den beteiligten Einrichtungen etabliert. Am  30. August 2017 fiel der Startschuss für die Interventionsphase von TELnet@NRW.

Das mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderte telenephrologische Projekt „NephroTeTe“ soll behandelnden Ärztinnen und Ärzten aus Kliniken und Praxen eine gemeinsame, elektronische Plattform zum digitalen Austausch von strukturierten, medizinischen Informationen liefern. Träger sind die Klinik für Nephrologie des Universitätsklinikums Essen, die Medvision AG, das Rechenzentrum Volmarstein und das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik in Dortmund.

(Quelle) Die ReinHeart TAH GmbH entwickelt das Kunstherzsystem „ReinHeart“ als neue Therapie der terminalen Herzinsuffizienz. Es kann als Alternative zur Herztransplantation die Funktion des natürlichen Herzens vollständig ersetzen. Eine Wartezeit auf ein Spenderherz entfällt und der eklatante Mangel an Spenderherzen wird gelindert. Damit kann vielen Patienten, die ansonsten ein hohes Risiko haben, auf der Warteliste zu versterben, wieder ein Leben mit hoher Lebensqualität ermöglicht werden.

(Quelle) Das zur Landesinitiative eGesundheit.nrw gehörige Projekt FALKO.NRW steht für „Medizinische Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken“ und entwickelt mit 16 Projektpartnern, darun­ter vier Kliniken der Ruhr-Universität Bochum, die Hochschule Nie­derrhein sowie die Firmen CompuGroup, DMI, IHE Deutschland, Healthcare IT Solutions, RZV und VISUS Lösungsszenarien auf der etablierten Plattform des Westdeutschen Te­leradiologieverbundes.