Merkel befürwortet die zügige Digitalisierung des Gesundheitswesens

10. Juli 2017 | Kategorien: Allgemein, Veranstaltungen

Quelle: bundesregierung.de – Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte die Digitalisierung in Medizin und Gesundheitswesen stärken. Dies bekräftigte sie in ihrem Video-Podcast am 9. Juli 2017. Im Zuge dessen fordert Merkel die zügige Einführung der elektronischen Gesundheitsakte. Außerdem sollen Verfahren in der Gesundheitsforschung beschleunigt werden, damit diese schneller den Weg in die Regelversorgung finden.

Da nicht jedes Krankenhaus auf alle medizinischen Fälle spezialisiert sein könne, erlaube es die Digitalisierung, dank der Vernetzung ortsunabhängig auf Expertenwissen zurückgreifen zu können, so Merkel. In Bezug auf die elektronische Gesundheitsakte sieht Merkel die Vorteile darin, genau überprüfen zu können, wer sie benutzt habe, und „datensparsam“ zu leben. Es müsse jedoch noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden bei den Anwenderinnen und Anwendern, besonders auch in Datenschutzbelangen.

Die ZTG GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Datenschutz und IT-Sicherheit im Gesundheitswesen“ (GMDS-AG DIG) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) einen Leitfaden für die Erstellung von Datenschutzkonzepten im Gesundheitswesen erarbeitet. Dieser steht als kostenfreier Download zur Verfügung und ist ein wichtiges Werkzeug bei der Realisierung nachhaltiger Projekte.

Der aktuelle Stand des Aufbaus der Telematikinfrastruktur sowie laufende Telematik- und Telemedizin-Projekte aus NRW werden Schwerpunktthemen beim Fachkongress eHealth.NRW am 26. September 2017 in Essen sein – veranstaltet von der ZTG GmbH in Kooperation mit dem NRW-Gesundheitsministerium.

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