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Ergebnisse der ZTG-Umfragen


Innovationstrend "Elektronische Patientenakte"

Beim ersten Trendbarometer geht's um die Nutzung Elektronischer Patientenakten.
Geplant sind zukünftig viele weitere aktuelle Themen rund um die Telematik.

 ZTG-TRENDBAROMETER "AKZEPTANZ DER EPA IM GESUNDHEITSWESEN" 
Donnerstag, 09. September 2010 23:51:00

Sollte man elektronische Patientenakten, die den Datenaustausch zwischen Ärzten erleichtern, schnellstmöglich flächendeckend im Gesundheitswesen einsetzen?

Ja
142 50%
Nein
100 35%
Ich weiß nicht
41 14%
Total:
283
 


Innovationstrend "Smartes Wohnen: Gesundheitstelematik in modernen Wohnformen - Telecare - Telemonitoring"

Beim zweiten Trendbarometer geht es um den Einsatz smarter Technologien für die gesundheitlich-pflegerische Versorgung im eigenen Zuhause.

Umfragezeitraum: 18.10.2006 - 14.11.2006

 SMARTES WOHNEN: GUT VERSORGT IM EIGENEN ZUHAUSE 
Donnerstag, 09. September 2010 23:51:00

Moderne technische Hilfsmittel in Wohnungen können Personen mit eingeschränkter Selbständigkeit im eigenen Zuhause unterstützen und ihren Alltag erleichtern. Die Telematik als moderne Kommunikationstechnologie erlaubt sehr flexibel die Einbindung von (mit-)pflegenden Angehörigen, Pflegediensten, Ärztinnen und Ärzten in einer gemeinsam wirkenden Versorgung.

Folgende Anwendungen bieten sich als neue Wege für eine zukunftsfähige Versorgung an:
  • Unterstützung in der Pflege (z. B. Erinnerungsdienste für Medikamenteneinnahme)
  • Sicherung des Wohnumfeldes (z. B. Gefahrenwarnung bei vergessenem Herd, Sturzwarnung und –prophylaxe)
  • Telemedizinische Dienste für das regelmäßige Überprüfen von Vitalwerten (z. B. bei Bluthochdruck, Herzschwäche, Asthma, Diabetes mellitus) zwecks optimaler Therapie, zur Nachsorge oder zur Prävention.

Für welchen Bereich würden Sie sich weitere Informationen wünschen?

Allgemeine Informationen (was versteht man unter Domotik, Pflegetelematik, Telemonitoring, Telecare?)
13 54%
Informationen für Kostenträger
3 12%
Informationen für die Wohnungswirtschaft
0 0%
Informationen für medizinische Dienstleister (Ärztinnen, Ärzte)
1 4%
Informationen für Pflegedienste
0 0%
Informationen für Gerätehersteller (technische Ausstattungen der Wohnungen)
2 8%
Informationen für (mit-)pflegende Angehörige
3 12%
Thematik interessiert mich nicht
2 8%
Total:
24
 


Die ZTG-Umfrage zielte darauf, besondere Informationswünsche für diese Bereiche zu identifizieren. Es antworteten insgesamt 24 Teilnehmer. Diese wünschten sich hauptsächlich (54 %) eher „allgemeine Informationen“ zu dem Themenkomplex.

Das Ergebnis verdeutlicht, dass Einsatzmöglichkeiten für Telematik in der Pflege bzw. im häuslichen Umfeld derzeit eher wenig bekannt sind.

ZTG-Umfrage zum Innovationstrend "einrichtungs- und sektorübergreifende Kommunikation"

Das dritte Trendbarometer zielte auf die Interoperabilität von Software-Schnittstellen. Interoperabilität unterstützt den problemlosen Datenaustausch innerhalb einer Einrichtung, aber auch einrichtungs- oder sektorübergreifend.

Umfragezeitraum: 15.11. - 18.12.2006

 SCHNITTSTELLEN BZW. SYSTEME FüR DIE SEKTORüBERGREIFENDE KOMMUNIKATION? 
Donnerstag, 09. September 2010 23:51:00

Kommunikation und Datenaustausch zwischen Experten im Gesundheitswesen sind grundlegende Voraussetzung in der Integrierten Versorgung.

Der Leistungsumfang von Systemen und Möglichkeiten ihrer Integration in bestehende Infrastrukturen variieren stark.

Auf welche Anforderung Ihres Systems legen Sie besonderen Wert?

Kostengünstigkeit
4 15%
Zukunftssicherheit
10 38%
fehlerfreie Anschlussfähigkeit an meine bestehenden Systeme
6 23%
fehlerfreie Anschlussfähigkeit an mögliche andere Systeme
6 23%
halte die Problematik nicht für wichtig
0 0%
Total:
26
 


Es reagierten insgesamt 26 Nutzer auf die Frage „Auf welche Anforderung Ihres Systems legen Sie besonderen Wert?“. Von den Antwortvorgaben wurde mit 38 % eindeutig die „Zukunftsfähigkeit“ an erster Stelle genannt. Mit gleich häufiger Nennung, nämlich 23 %, erreichte sowohl die „fehlerfreie Anschlussfähigkeit an meine bestehenden Systeme“ als auch die „fehlerfreie Anschlussfähigkeit an andere Systeme“ Platz zwei im Ranking. Auf „Kostengünstigkeit“ entfielen 4 % der Stimmen – und niemand hielt die Problematik für „nicht wichtig“.

Interessant an diesem Ergebnis (trotz der eher geringen Beteiligung) ist, dass nicht an erster Stelle auf die „Kostengünstigkeit“ Wert gelegt wird. Summiert man die ersten drei Bewertungen, so fordern 84 % der Befragten eindeutig, dass ihr IT-System in verschiedene Richtungen anschlussfähig sein sollte – und damit letztlich ohne Einschränkungen erweiterbar und integrierbar. Dies kann darauf hindeuten, dass die Anwender hier sehr deutlich ihr Bewusstsein für die Anforderungen innovativer IT für das Gesundheitswesen zum Ausdruck gebracht haben. Neben diesem insgesamt erfreulichen Ergebnis ist auch eine gewisse Verzerrung der Ergebnisse möglich, da die Leser der ZTG-Homepage im Vergleich zu anderen vermutlich bereits sehr sensibilisiert sind, was Themen rund um die Standardisierung im Gesundheitswesen betrifft.


 :: letzte Änderung: 19.09.2008

ZTG ist Partner des Gesundheitscampus Nordhein-Westfalen
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