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Expertenhearing Telemedizin NRW


Datum: 02. Mai 2007

Ort: Düsseldorf, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS)

Organisation: ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Angebote in NRW vom Herzmonitoring bis zur Diabeteswaage

Die geladenen Fachteilnehmer, ausschließlich Kliniker, hatten während der Veranstaltung Gelegenheit zur Präsentation ihrer laufenden telemedizinischen Aktivitäten. Diese werden an vielen Stellen in einem weit fortgeschrittenen Stadium erfolgreich umgesetzt.

Bei diesen Betrachtungen wurde deutlich, dass sowohl die medizinischen und technologischen als auch die wirtschaftlichen Potenziale der Telemedizin erheblich sind, etwa bei der Verbesserung von Dokumentationen, im Zusammenspiel zwischen Behandlern oder im Dialog mit dem Patienten.

Projektbezogen wurden weitere konkrete Nutzen konstatiert, wobei dem telemedizinisch versorgten Patienten insbesondere eine individuell angepasste Behandlung zu Gute kommt.

Breite telemedizinische Versorgung ...

Mit der Einführung der elektronischen Heilberufs- und Berufsausweise sowie der elektronischen Gesundheitskarte wird zugleich eine Telematik-Infrastruktur aufgebaut, die die Potenziale der Telemedizin besser zur Geltung bringen kann.

Dies gilt insbesondere auch im Zusammenhang mit neuen Versorgungskonzepten, wie z. B. Portalkliniken.

... mit Strategie.

Vor diesem Hintergrund erörterte die hochkarätig besetzte Runde, inwiefern ein harmonisiertes weiteres Vorgehen die vielen kleinen Projekte unterstützen könne.

Im Mittelpunkt der abschließenden Diskussion stand die Frage: Wie kann ein Konzept zur Förderung der Telemedizin in NRW aussehen?

NRW-weite Pilotprojekte, gemeinsame Studien sowie Veröffentlichungen könnten einen ersten Schritt in eine gemeinsame Richtung darstellen.

"Die Landesregierung sieht in der Telemedizin ein wichtiges Instrumentarium, die Balance von Qualität und Kosten in der Medizin neu zu justieren. Auch ist die Telemedizin insbesondere geeignet, die Arbeitsteilung in der stationären Versorgung effektiver zu gestalten. Und schließlich wird sie immer mehr auch mit dem Stichwort Gesundheitswirtschaft in Verbindung gebracht."

Die Vorträge der Experten zum Download

  Thema: Telemedizin als Motor einer integrierten Versorgungsstruktur

PD Dr. med. Heinrich Körtke, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen

  Thema: Telemedizin als Informations- und Serviceplattform für integrierte Versorgungskonzepte

Prof. Dr. med. Harald Korb, PHTS – Personal HealthCare Telemedicine Services GmbH, Düsseldorf

  Thema: Erfahrungen mit einem medizinischen Service Center im Telemonitoring mit dem Herz Handy

  Thema: Erfahrungen mit Teleneurologie

Univ.-Prof. Dr. Johannes Jörg, HELIOS Klinikum Wuppertal

  Thema: Ambulantes Videomonotoring zur Parkinsontherapie

Dr. med. Lars Wojtecki, Heinrich Heine Universität Düsseldorf

  Thema: Homecare-Diabetes: Telemedizinisches Monitoring für Menschen mit Diabetes

Dr. med. Reinhold Gellner, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

 :: letzte Änderung: 25.03.2009