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Die nachstehende Abbildung veranschaulicht die komplexen Kommunikationsbeziehungen und den hohen Bedarf von Informationen an unterschiedlichen Orten bei einem Rettungseinsatz.
Wissenslogistik: Vor Ort sicher entscheiden
Patientendaten automatisiert abfragen
Die freiwillige Dokumentation auf der eGK ermöglicht zukünftig dem Rettungssanitäter oder Notarzt in sekundenschnelle Zugriff auf Notfalldaten (Vorerkrankungen, individuelle Risiken oder Arzneimittelunverträglichkeiten [§291a SGB V Abs. 3 Satz 1 Nr.1-6]).
Telekonsultation „Second opinion“
Zur Sicherung oder Steigerung der Qualität der medizinischen Versorgung vor Ort wird die Meinung eines entfernten Spezialisten eingeholt. Die sofortige Übertragung von Vitalparametern oder von Bildern verletzter Körperregionen ermöglicht eine zusätzliche, externe Beurteilung der Notfallsituation. Vorteile:
Informationslogistik: Ortsunabhängig Informationen erhalten und weitergeben
Telemedizin ermöglicht einen insgesamt besseren Informationsfluss in der Rettungskette. Durch die Möglichkeit, direkt und unmittelbar passgenaue Daten elektronisch weiterzugeben, kann eine engere Verzahnung aller am Prozess beteiligten Personen gewährleistet werden. Darauf basierend kann eine effizientere Koordination der geeigneten medizinischen Maßnahmen als auch der einsatzstrategischen Planung erfolgen.
Optimale Koordination und Timing in der Weiterversorgung
Komfortable elektronische Dokumentation
Dank einer mobilen elektronischen Verwaltung der Patientendaten kann der genaue Zustand des Patienten kontinuierlich in Echtzeit weitergegeben werden („Intensivmonitoring“). Möglicherweise relevante Zusammenhänge wie z.B. Unfallmechanismus und Verletzungsmuster werden über ein Informationssystem erfasst und erlauben die saubere Dokumentation für die Klinik. |
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