Am 28. Oktober 2009 trafen sich Experten der Telemedizin im Tagungszentrum Bethel in Bielefeld, um aktuelle Entwicklungen unter dem Motto „Telemedizin konkret: Im Notfall und zur hausärztlichen Versorgung“ zu verfolgen. Besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Eröffnung der Modellregion Telemedizin in Ostwestfalen-Lippe durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Modellregion Telemedizin wurde durch die Landesregierung initiiert, um in der Region OWL beispielhaft eine umfassende telemedizinische Patientenversorgung für Interessierte und für Notfallszenarien zu ermöglichen.
Da Telemedizin deutschlandweit noch nicht flächendeckend Anwendung findet, jedoch in der Patientenversorgung große Erfolge nachweisen kann, entschied die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, Ostwestfalen-Lippe zum Motor der Telemedizin zu erklären. Das ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen aus Krefeld gestaltet den Gesamtprozess in der Modellregion von der Initiierung von Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte bis hin zur Projektentwicklung, Moderation und Vernetzung der Akteure vor Ort in der Region mit Förderung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Es arbeitet dabei eng mit dem Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft ZIG OWL zusammen. Das ZIG OWL leistet die Vernetzung der Akteure vor Ort.
Ziel ist es, vorbildliche Leistungen für die Telemedizin zu entwickeln. Um das zu erreichen, werden das ZIG OWL und ZTG relevante Akteure der Region zusammenführen und gemeinsam Strategien entwickeln. Weitere Serviceangebote, wie das zur Verfügung stellen einer informationellen Informationsplattform www.telemedizin24.de, sowie eines telemedizinischen Registers und das Anbieten kostenfreier Erstberatungen sollen die flächendeckende telemedizinische Versorgung in der Region unterstützen.
>>Telemedizin konkret im Notfall und zur hausärztlichen Versorgung
Telematik-Forum I
Im Telematik-Forum I, welches parallel zur Eröffnung der Modellregion Telemedizin in Ostwestfalen-Lippe im Forum II angeboten wurde, erlebten die Tagungsteilnehmer spannende Vorträge zu qualitativ hochwertigen, patientenzentrierten telemedizinischen Versorgungsangeboten.
Alle Referenten dieses Forums waren sich einig, dass die technischen Möglichkeiten für telemedizinische Anwendungen mittlerweile für den gesamten Versorgungsprozess von der Prävention, über die Diagnostik bis zur Therapie und Rehabilitation sehr ausgreift sind. Dabei ist besonders erwähnenswert, dass telemedizinische Anwendungen nicht nur den Prozess der Regelversorgung abdecken, sondern ebenfalls einen großen Gewinn für die Prävention, im Sinne einer gelungenen Lebensstiländerung darstellen.
Vitaphone demonstriert den Erfolg qualitätsgesicherter und leitliniengerechter Telemonitoringanwendungen - Telemedizin ist in die Leitlinien aufgenommen.
Obwohl in immer mehr Studien die Effizienz von telemedizinischen Anwendungen nachgewiesen wurde und dementsprechend als Empfehlung in die Therapieleitlinien aufgenommen wurde, stoßen telemedizinische Anwendungen bei Ärzten und Kostenträgern auf vielfachen Widerstand. Die Ärzte haben häufig Angst vor dem Verlust ihrer Therapiehoheit und Therapiefreiheit. Außerdem bekommen sie derartige Behandlungen häufig nicht bezahlt, da sich die Krankenkassen bisher gegen eine Aufnahme in den Leistungskatalog der GKV entschieden haben. Damit fehlende Sachkenntnis nicht dazu führt, dass wichtige telemedizinische Anwendungen nicht zum erfolgreichen Einsatz kommen, hat der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) ein Qualitätsmanagement für TeleMedizin/Disease Management entwickelt, welches speziell das Telemonitoring unter den Aspekten Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität prüft und misst. Im Rahmen der Herzinsuffizienz ermöglicht Vitaphone Telemedizin unterschiedlichste zertifizierte Telemonitoring Module, um im integrierten Versorgungsprojekt CorBene herzinsuffiziente Patienten leitliniengerecht und sektorenübergreifend im gesamten Versorgungsprozess qualifiziert zu betreuen. CorBene ist ein Facharztprogramm der Kardiologen in Kooperation mit den Hausärzten und einem Telemedizinischen Centrum (TMC). Herr Benjamin Homberg von der Vitaphone GmbH konnte den Teilnehmern des Forums berichten, dass das TMC im CorBene Projekt das weltweit einzige zertifizierte TMC nach den VDE „Anwendungsregeln TeleMonitoring“ und DIN EN ISO 9001:2000 ist. Die qualitätsgesicherte Versorgung spiegelt sich unmittelbar bei den erkrankten Patienten wider. Da über 80% der CorBene Patienten eine leitliniengerechte Pharmakotherapie erhalten, konnten sowohl die Krankenhauseinweisungen, als auch die Krankenhausverweildauer dieser Patienten erheblich reduziert werden. Im Vergleich dazu, hat die Shape Studie (2002) gezeigt, dass nur weniger als 30% der an Herzinsuffizienz erkrankten Patienten eine leitliniengerechte Pharmakotherapie erhalten und die Heart Failure Studie Würzburg (2004) belegte lediglich eine Pharmakotherapie nach Leitlinien, welche leicht über 30% lag. CorBene demonstriert somit den Erfolg qualitätsgesicherter und leitliniengerechter Telemonitoringanwendungen.
iSOFT favorisiert den zusätzlichen Mehrwert von Portallösungen für Patienten.
Jens Uwe Thieme von der iSOFT Health GmbH präsentiert den Teilnehmern des Telematik Forums eine Möglichkeit, um im Rahmen integrierter Versorgungsmodelle, einen Datenaustausch zwischen allen beteiligten „Health Professionals“ zu optimieren. Der Ansatz favorisiert den Einsatz von Portal-Lösungen, welche vor allem im klinischen Alltag die stets aktuelle Bereitstellung von Daten zu einem Patienten mit aktuellem bzw. abgeschlossenem Krankenhausaufenthalt ermöglicht. Das klassische Klinikportal kann mit Hilfe von HL7 integriert werden. Niedergelassene Ärzte können sich über einen Internet-Browser auf Basis des https-Protokolls und einem gültigen Zertifikat einen sicheren Zugang auf das Klinikportal verschaffen. Diese einfache Lösung sorgt dafür, dass die meisten niedergelassenen Mediziner Klinikportale gerne nutzen, da keine Anpassung ihrer Praxis-IT notwendig ist. Portallösungen sind ebenfalls eine ideale Lösung in Klinikverbünden, um eine reibungslose Weiterbehandlung von Patienten zu ermöglichen.
Desweiteren bieten sich Portale auch im Rahmen der Mit- und Weiterbehandlung von Patienten mit chronischen Krankheitsbildern an, um Schnittstellenverluste zu minimieren. Im Rahmen von Interaktionsplattformen können Patientendaten strukturiert abgelegt werden, was zur Folge hat, dass eine getrennte Ablage von Patientenstamm- und medizinischen Daten ebenfalls zur anonymisierten statistischen Auswertungen genutzt werden kann.
Die positiven Möglichkeiten werden dazu führen, dass Portale zukünftig ein fester Bestandteil eines effizienten Versorgungsmanagements sein werden. Sie sind in der Lage sowohl eine sektorenübergreifende Behandlung zielgerichtet zu steuern, als auch die Kommunikation zwischen allen beteiligten Akteuren im Gesundheitswesen zu fördern, sowie neue Wege der Gesundheitskommunikation für die Patienten zu öffnen.
Almeda sieht den Königsweg einer optimalen Chronikerversorgung im Telecoaching.
Dass die kontinuierliche Zunahme chronischer Erkrankungen durch das Begehen neuer Wege der Gesundheitskommunikation zu einer besseren Patientenversorgung führen kann, konnte Dr. med. Stefan Kottmaier von der almeda GmbH den Teilnehmern sehr eindrucksvoll in seinem Vortrag vermitteln. Da die meisten chronischen Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil positiv beeinflusst werden können, sind patientenzentrierte telemedizinische Gesundheitsprogramme, welche die krankheitsrelevanten Vitalparamter der Patienten kontinuierlich überwachen sowie das verhaltensgesteuerte Patienten-Selbstmanagement motivierend unterstützen, sehr erfolgsversprechend. Almeda bietet patientenzentrierte telemedizinische Gesundheitsprogramme für Patienten mit chronischen Erkrankungen an, welche Patienten, Ärzte und ein Telemedizinzentrum miteinander vernetzen. Im Fokus der patientenzentrierten Gesundheitsprogramme stehen bei der almeda GmbH das Telecoaching und Telemonitoringanwendungen, wobei der Schlüssel für eine nachhaltige Verhaltensänderung im Umgang mit einer chronischen Erkrankung im Telecoaching liegt. Unter Telecoaching wird die strukturierte telefonische Betreuung durch speziell geschultes Fachpersonal verstanden. Auf der Basis des transtheoretischen Modells der Verhaltensänderung werden chronisch erkrankte Patienten nach wissenschaftlich fundierten Methoden der Lernpsychologie motiviert, ihren Lebensstil im Sinne der Prävention und Gesundheitsförderung zu verändern. Der Coachingprozess wird durch Zielvereinbarungen nach dem SMART-Modell gesteuert, welche speziell auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des einzelnen Patienten ausgerichtet sind. Die Patienten werden über das Medium Telefon gecoacht, was zum Vorteil hat, dass dieses Betreuungsangebot unabhängig von lokalen Strukturen und tageszeitunabhängig in den Alltag der Patienten integriert werden kann. Viele Patienten kommunizieren über das Telefon wesentlich offenherziger ihre Probleme und genießen die Möglichkeit der ungeteilten Aufmerksamkeit eines festen Ansprechpartners. Für den Gesundheitscoach ermöglicht die telefonische Betreuung, welche mit einer speziellen Software kombiniert wird, eine optimale Prozesssteuerung des Patienten- Selbstmanagements. Die Effizienz dieser telemedizinischen Betreuungsform konnte insbesondere bei der Behandlung herzinsuffizienter Patienten im Rahmen einer kontrolliert, randomisierten Studie medizinisch und ökonomisch nachgewiesen werden.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Vernetzung von Arzt, Patient und Telemedizinzentren für die Umsetzung telemedizinischer Betreuungsprogramme chronisch kranker Menschen der Königsweg für eine optimale Behandlung darstellt.
Sanvartis und BKK Hoesch setzen auf kurzfristige Interventionen zur Vermeidung von Eskalation.
In ihrem Vortrag zu den Möglichkeiten des Versorgungsmanagements im MorbiRSA legten der Geschäftsführer der Sanvartis GmbH, Linus Drop, sowie der stv. Vorstand der BKK Hoesch, René Thiemann, den Teilnehmern sehr offen dar, mit welchen Anforderungen die Kostenträger an einen Dienstleister herantreten, wenn es darum geht, chronisch kranke Menschen durch Coachingprogramme zu unterstützen. Diese Informationen stießen bei den Forumsteilnehmer auf großes Interess, da sich immer wieder die Frage stellt, wie Kostenträger auf telemedizinische Versorgungsangebote der Dienstleister reagieren und welche Maßstäbe dazu führen, ein Angebot den Versicherten anzubieten. Es wurde klar definiert, dass die BKK Hoesch neben der Forderung nach tagesaktueller Transparenz und Kontrolle über alle Steuerungsmaßnahmen, sehr großen Wert auf die Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben legt, sowie ein kollegiales, gemeinsames Vorgehen mit den Krankenhäusern und den niedergelassenen Ärzten der Region voraussetzt. Der Dienstleister und die Mitarbeiter eines medizinischen Callcenters ersetzten in keinem Fall die Arbeit der Mediziner. Ein wichtiges Einschlusskriterium für ein von Sanvartis entwickeltes Versorgungsangebot ist, dass es sehr präzise auf Versicherte mit hohem Beeinflussungspotential abgestimmt sein muss, so dass das Verhältnis aus Kosteneinsparungen und Investitionskosten das Risiko der Investition der BKK Hoesch rechtfertigt. Das heißt konkret, dass jede Investition innerhalb von 12 Monaten indirekt wieder gewinnbringend in die Versicherung zurückfließen muss. Außerdem muss sich Sanvartis auf ein faires erfolgversprechendes Vergütungssystem der BKK Hoesch einlassen.
Um diese Anforderungen erfüllen zu können, hat sich die Sanvartis GmbH für ein sog. „Interventions-Coaching“ entschieden, welches Patienten mit einem hohen Steuerungspotential zielgerichtet, in kleinen Gruppen betreut. In diesem Programm werden Patienten nach einem Erstereignis, wie einem Krankenhausaufenthalt oder einer Arbeitsunfähigkeit, in ein kurzfristiges Betreuungsprogramm (max. Dauer: 12 Monate) eingeschrieben, um teure Eskalationen zu vermeiden. Im Katalog der RSA-relevanten Krankheitsbilder hat sich heraus kristallisiert, dass diese kurzfristige Einsparpotentiale vorrangig bei Muskel-Skelett-Erkrankungen, psychotischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen, Depressionen und Herzinsuffizienz zu erwarten sind. Sanvartis unterscheidet in seinem Betreuungsangebot unterschiedliche Phasen der Betreuung, sowie verschiedene Kommunikationswege. Im ersten Monat der Betreuung wird der Patient wöchentlich angerufen, um eine optimale Risikostratifizierung zu ermitteln und dementsprechend einen bedarfs- und zielorientierten Hilfepaln zu erstellen. In dieser Phase geht es auch darum, eine umfangreiche Anamnese des Patienten zu erstellen, ihn in seiner Lebenslage und in seiner Persönlichkeit kennen zu lernen, um Probleme und Ressourcen für weitere Zielsetzungen im Krankheitsmanagement zu analysieren. Vom 2. bis zum 5. Monat wird in monatlichen Gesprächen der Patient motiviert, sein Krankheitsbild positiv zu beeinflussen. In dieser Phase wird er mit wichtigen Informationen zu seiner Erkrankung versorgt und entsprechend seines Gesundheitszustandes stabilisiert. In den darauf folgenden zwei Monaten wird der Patient einmal im Monat in einem Beratungsgespräch zum eigenständigen Umgang mit seiner Erkrankung befähigt und darin bestärkt, dass er selbst der beste Experte seiner Erkrankung bzw. seiner Gesundheit ist. Nach sieben Monaten muss die Sanvartis GmbH der BKK Hoesch eine erste Erfolgsmessung vorlegen. Danach wird das weitere Vorgehen festgelegt.
Es bleibt abzuwarten, wie die Erfolgsquote sich darstellt. Denn es stellt sich die spannende Frage, ob bei Patienten mit einer chronischen Erkrankungen, welche häufig durch einen sehr langandauernden falschen Lebensstil mit verursacht wurden, Eskalationen auch langfrisitig durch die beschriebene Kurzintervention vermieden werden können?
Philips ermöglicht chronisch Kranken eine kontinuierliche Betreuung am hauseigenen Fernseher.
Mit ihrem Konzept motiva erweitert Philips die Home Healthcare Solutions für chronisch Kranke um ein weiteres Produkt, welches dazu dienen soll, das Patienten Empowerment auf unterschiedlichen Wegen zu stärken. Das wichtigste Medium ist in diesem Konzept der eigene Fernseher. Christoph Westerteicher stellte den Teilnehmern der Telemedizintagung vor, wie Patienten zu Hause zum eigenständigen Umgang mit ihrer Erkrankung befähigt werden sollen. Neben täglichen Fragebögen, welche systematisch und gezielt auf den Patienten bezogene wichtige krankheitsrelevante Symptome und mögliche Veränderungen des Gesundheitszustandes abfragen, hat der Patient auch die Möglichkeit, sein spezifisches Krankheitswissen durch informative Videos zu erweitern. Außerdem beinhaltet motiva auch ein Remindersystem, welche den Patienten regelmäßig an wichtige Zielvereinbarungen mit seinen medizinischen Betreuern oder an Arzttermine erinnert. Desweiteren bekommt der Patient direkte Rückmeldungen bezüglich der Übermittlung seiner krankheitsrelevanten Vitalparamter auf seine Benutzeroberfläche eingespielt, so dass er sich selbst auch visuell ein Bild von der Entwicklung seines Gesundheitsverlaufes machen kann.
Die Benutzeroberfläche von motiva in der medizinischen Versorgungseinrichtung bietet genügend Spielraum, um chronisch kranke Patienten zielgerichtet zu unterstützen und auf vielfältige Art und Weise zum mündigen Patienten zu machen. So besteht z.B. die Möglichkeit, auf schnellem Weg (Telefon, Fax), den zuständigen Arzt über Veränderungen des Gesundheitszustandes sofort zu informieren. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz diese Form der vernetzten Betreuung als sehr gut empfunden wird und sowohl zu signifikanten Verbesserungen des Kenntnisstandes über das Krankheitsbild geführt hat, als auch zu einer Abnahme der Krankenhauseinweisungen bzw. einer Reduktion der Krankenhausverweildauer.
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28. Oktober 2009
11-18 Uhr
:: Tagungszentrum Bethel, Nazarethweg 4 - 7, 33617 Bielefeld
Sehr geehrte Damen und Herren,
Telemedizin hat ihre Wirksamkeit in Studien in einigen medizinischen Fachgebieten (siehe bspw. Telekardiologie, Teleneurologie) bewiesen. Ziel muss es sein, sie schrittweise in die Regelversorgung zu überführen. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen und das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen verfolgen dieses Ziel, insbesondere mit dem Aktionsprogramm Telemedizin.
Im Rahmen der Tagung gilt es zu untersuchen, in welchen Versorgungsprozessen Telemedizin integriert werden sollte, um die Versorgungsqualität bestmöglich und effizient zu gewährleisten.
Als Schwerpunktthema wurden daher die Bereiche Notfallversorgung und hausärztliche Versorgung gewählt, da in diesen Bereichen, Potential an Prozessoptimierung besteht und die Telemedizin optimale Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Qualitätssicherung in der patientenorientierten Versorgung bietet.
Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen, die aktuellsten Entwicklungen im Bereich Telemedizin zu diskutieren.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Walter Döllinger,
Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Tagung richtet sich an alle, die an dem aktuellen Entwicklungsstand der Telemedizin interessiert sind. Die Tagung beinhaltet einen örtlichen Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen, jedoch ebenso unter Berücksichtigung von wichtigen Entwicklungen anderer Bundesländer.
"Die Telemedizin-Tagung in NRW" sieht das ZTG als Forum zum Dialog zwischen Politik, Industrie, Kostenträgern, Patienten und Leistungserbringern, um neue strategisch sinnvolle und qualitätsgesicherte Vorgehensweisen auf dem Weg zur Telemedizin zur Regelversorgung zu ermitteln, vorzuschlagen und kennenzulernen.
Die Teilnehmergebühren betragen € 139 pro Person, für Studenten nacn Vorlage eines gültigen Nachweises € 79 pro Person.
In der Teilnehmergebühr sind ein Mittagessen, Kuchen am Nachmittag, sowie Getränke enthalten.
Eine Anmeldemöglichkeit befindet sich im Veranstaltungsflyer, der am Ende der Webseite downzuloaden ist.
Teilnahmebedingungen
Rechnung: Nach Eingang der Anmeldung erhalten die Teilnehmer auf dem Postweg eine Rechnung unter Angabe der Bankverbindung.
Anmeldebestätigung: Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Diese ist bei Veranstaltungsbeginn vorzulegen.
Stornierung: Die schriftliche Stornierung ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos möglich, danach wird der gesamte Teilnahmebetrag erhoben. Bei Nichterscheinen oder Stornierung am Veranstaltungstag wird der gesamte Teilnahmebetrag fällig. Die Anmeldung kann jederzeit auf eine andere Person übertragen werden, die geänderten Daten sind dem Veranstalter rechtzeitig mitzuteilen.
Der Veranstalter behält sich vor, die Veranstaltung vor Veranstaltungsbeginn abzusagen. Gezahlte Gebühren werden in diesem Fall erstattet. Ein Schadensersatz bleibt aber ausgeschlossen.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.
Die Telemedizin-Tagung in Nordrhein-Westfalen wird unterstützt durch die SVA GmbH, Health Care Competence Center.
Firmenvorträge: almeda GmbH, iSoft health, Philips Healthcare, Sanvartis GmbH, SHL Telemedizin GmbH, Vitaphone GmbH.
Die Tagung wird durch eine Ausstellung begleitet.
Angemeldete Aussteller sind bisher:
Fraunhofer ISST
Institut, für angewandte Telemedizin (IFAT), Herz- und Diabetszentrum Bad Oeynhausen
iSoft health
Mobile Videobeobachtung bei Parkinsonpatienten
Philips Healthcare
Sanvartis GmbH
SHL Telemedizin GmbH
SVA GmbH, Health Care Competence Center
telemedizin24.de
Vitaphone GmbH
ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen
Informationen zur Begleitausstellung entnehmen Sie dem entsprechenden unten stehenden .pdf-Dokument, bzw. unter info@ztg-nrw.de.
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