Rückblick

Fachkongress zeigt neue Wege der Gesundheitswirtschaft durch Aufbau einer Telematik-Infrastruktur

Annähernd 500 interessierte Fachbesucher aus ganz Deutschland trafen sich am 9. und 10. September 2009 in Essen zur IT-Trends Medizin / Health Telematics, einem der zentralen ITFachkongresse für das Gesundheitswesen. In der ausgebuchten Begleitausstellung präsentierten über 20 Aussteller ihre IT-Produkte und Dienstleistungen. Insbesondere der unmittelbar bevorstehende Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Region Nordrhein ab dem 01.10.2009 prägte die inhaltlichen Diskurse. Ein Highlight war die
lebhafte Podiumsdiskussion zwischen Experten und Kongressteilnehmern rund um das Thema eGK. Viele Missverständnisse konnten ausgeräumt werden und Herausforderungen wurden sichtbar.

Ministerium verspricht stärkere Einbeziehung der Ärzte

Für die Akzeptanz der Karte und eine erfolgreiche Fortsetzung der Tests der elektronischen Gesundheitskarte sei es unbedingt notwendig, die Ärzteschaft stärker mit einzubeziehen, so der Tenor der Podiumsdiskussion und der zahlreichen Teilnehmer-Beiträge. Die bisherigen öffentlichen Diskussionen um die eGK seien zu stark auf technische Aspekte fokussiert und ohne die Betroffenen, d.h. die Ärzte geführt worden. Das Ziel der eGK, in Zukunft eine Spitzenmedizin zu ermöglichen, die Ärzten mehr Zeit für Patienten einräumt und sie von Routinearbeiten entlastet, sei dabei in den Hintergrund gerückt. Ministerialrat Mathias Redders (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) betonte hinsichtlich der geäußerten Kritik, dass mit der Einrichtung eines ärztlichen Beirats hier bereits erste Maßnahmen ergriffen wurden. Der ärztliche Beirat soll die weiteren Testungen der medizinischen eGK-Anwendungen begleiten und bewerten, um eine realistische Einschätzung der Praxistauglichkeit zu gewähren. „Die entscheidende Anwendung für die Akzeptanz der eGK wird der eArztbrief sein“, prognostizierte Redders. Mit dieser Anwendung würde der Nutzen der Telematik-Infrastruktur für alle Beteiligten spürbar werden. Laut den Plänen der Betriebsgesellschaft gematik beginnen im ersten Quartal 2010 die Testungen der Online-Funktionalität der eGK in den Testregionen. Der eArztbrief soll Bestandteil dieser Testphase sein. Die Stadt Essen ist zudem als Region für den Massetest (100.00er Test) vorgesehen. „Das Angebot, an diesem Test teilzunehmen, möchten wir an alle Essener Arztpraxen richten“, so Redders.

Richard Zimmer, Staatssekretär a.D. und Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, machte deutlich, dass es keine Alternative zur eGK gäbe. Hinsichtlich der rund 800 Millionen Euro an unnötigen Verwaltungskosten sei es an der Zeit, Wirtschaftlichkeitsreserven zu erschließen. Dass die eGK alleine keinen großen Nutzen aus Sicht der Krankenhäuser habe, kam dabei in den Beiträgen verschiedener Foren zur Sprache. Erst mit ihren Mehrwertdiensten könne die Karte ihr volles Potenzial entwickeln und zur Effizienz des Versorgungsystems beitragen. Heiner Vogelsang (Techniker Krankenkasse) erinnerte daran, dass die bisherige Krankenversicherungskarte (KVK) nicht mehr auf der Höhe der Zeit sei. Durch Missbrauch der leicht manipulierbaren KVK seien bereits Schäden in Höhe von einer Milliarde Euro entstanden. Bisher sei es nicht möglich, verlorene Karten einzuziehen oder zu sperren. Außerdem müssten jedes Jahr 1,5 Mio Karten geschreddert werden, weil sich Stammdaten der Versicherten geändert hätten. Dieses Problem würde durch die Online-Aktualisierung der Daten auf der eGK behoben. Die Prozessoptimierung und IT-Unterstützung entlang der Versorgungskette inklusive der Kostenträger entpuppte sich als Kernthema aller Diskussionen im Rahmen der Innovationen in der Gesundheitsversorgung. Die stärkere Vernetzung und Kooperation in der medizinischen Versorgung könne jedoch nur mithilfe einer transparenten Diskussion und Einbeziehung aller Betroffenen gelingen – so das Fazit der Kongress-Teilnehmer.

Der elektronische (Heil-)Berufsausweis

Neben den Kongressvorträgen rundeten die Fachforen der GMDS-Arbeitsgruppe „Informationsverarbeitung in der Pflege“ und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen das Kongressprogramm ab. Als Vertretung von rund 432 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern gestaltete die KGNW in diesem Jahr den ersten Krankenhaus IT-Tag. Entscheider, Ärzte und IT-Fachkräfte in Krankenhäusern sowie mit Krankenhäusern kooperierende Unternehmen wurden in diesem Forum über die wachsende Bedeutung der institutionsübergreifenden Kommunikation und Datenverarbeitung informiert. Das Forum der GMDS richtete seinen Fokus darauf, welche Veränderungen die Telematik-Infrastruktur insbesondere für Pflegekräfte, Therapeuten, Hebammen, Heilpraktiker und andere Gesundheitsdienstleister mit sich bringen wird. Um die Telematik-Infrastruktur nutzen zu können, benötigen Ärzte sowie die genannten Berufsgruppen einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) bzw. Berufsausweis (eBA). Der eHBA bzw. der eBA authentifiziert und identifiziert die Akteure des Gesundheitswesens gegenüber der Public Key Infrastructure (PKI), wodurch ein Zugriff auf die Daten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ermöglicht wird. Darüber hinaus ermöglichen die Heilberufsausweise eine qualifizierte elektronische Signatur. Diese soll ab dem 01.01.2010 für Ärzte bei der Abrechnung verbindlich sein. Die Einführung von elektronischen Heil- und Hilfsmittelrezepten ist ab 2012 zu erwarten. Die hohe Bedeutung der Gesundheitsfachberufe und die Notwendigkeit der Berufsausweise müsse klar erkannt werden. Durch die Ärzteknappheit kämen diese Berufe organisatorisch auf eine Ebene mit den Ärzten. Die Regelungshoheit für den eHBA/eBA liegt jedoch bei den einzelnen Ländern. Sie bestimmen die berufsbestätigenden Stellen und ZDA (Signatur-Trustcenter). Das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) soll in erster Linie eine Registerfunktion erfüllen. Dr. Jürgen
Faltin, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz, erklärte, dass nach aktuellem Stand eine zentrale Registrierung im eGBR angedacht sei. Die Bildbeschaffung und die Identitätsbestätigung stellten dagegen noch offene Fragen dar.

Das eGBR auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen

Während bereits Strukturen für die Ausgabe der HBA an die verkammerten Berufe geschaffen wurden, müssen diese für die Heilberufsausweise der nicht-verkammerten Gesundheitsberufe noch aufgebaut werden. Nach Beschluss der 82. Gesundheitsministerkonferenz im Juni 2009 wird Nordrhein-Westfalen Standort des künftigen länderübergreifenden elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR). Es soll Bestandteil des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum werden. Andreas Meyer-Falcke, Leiter des Strategiezentrums Gesundheit und zuständig für den Aufbau des Gesundheitscampus, stellte die Kontur des Gesundheitscampus auf der IT-Trends Medizin / Health Telematics vor: „Die nordrheinwestfälische Landesregierung will das Ruhrgebiet zu einem Zentrum von Forschung und Lehre im Gesundheitsbereich machen. Das Ziel ist, eine Marke Gesundheit in Nordrhein-Westfalen zu entwickeln.“ Auf dem Gesundheitscampus sollen unter anderem das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (ZTG), das Kompetenzzentrum Gesundheit NRW und eine Fachhochschule für Gesundheitsberufe angesiedelt werden. Auch das Landesinstitut für
Gesundheit und Arbeit und das Epidemiologische Krebsregister sollen dorthin verlagert werden. Langfristiges Ziel ist, den Gesundheitscampus zu einem Netzwerk europäischer Gesundheits- und Technologieinstitute zu entwickeln.

Begleitausstellung und Networking

Die Begleitausstellung des Fachkongresses bot den Besuchern und Ausstellern Gelegenheit, sich über einzelne Projekte und Entwicklungen im persönlichen Gespräch zu informieren. Auf dem ZTG-Stand konnte ein hoher Informationsbedarf zu telemedizinischen Trends abgedeckt werden. Viele Kongressbesucher erkundigten sich zum Thema Portal-Kliniken und diskutierten Fragen zum Datenschutz und zur Akzeptanz der Telemedizin. Ein hohes Interesse bestand darüber hinaus an den Zertifizierungsangeboten der ZTG (elektronische Archivierung, PACS und HL7). Die gematik präsentierte auf ihrem Stand mit "Versicherter@home" erstmals, wie der Patient Herr seiner Daten auf der eGK sein kann. Über ein Portal seiner Krankenkasse kann der Versicherte mit Hilfe eines Java-Applets und eines einfachen Kartenlesers auf seine eGK zugreifen und beispielsweise eine Änderung seiner Stammdaten veranlassen. Wird der vom Haupt-PIN der Karte unabhängige PIN@home eingetippt, öffnet sich das Datenfach mit dem Zugriffsprotokoll. Auf diese Weise kann der Versicherte kontrollieren, was welcher Arzt (und später Apotheker) mit der Karte gemacht hat. Der fünfte Fachkongress IT-Trends Medizin / Health Telematics in Essen leistete somit erneut einen wichtigen Beitrag zum konstruktiven Dialog von IT-Wirtschaft, Politik und Gesundheitswesen. Im kommenden Jahr findet die Veranstaltung am 8. und 9. September 2010 statt.

Kongress verpasst? Alle freigegebenen Vorträge der IT-Trends Medizin/ Health Telematics 2009
stehen Ihnen auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.


VERANSTALTUNGSHINWEIS


IT-Trends Medizin 2009

:: Downloads
:: Teilnahmegebühren
:: Anfahrt

09.-10. September 2009
:: Congress Center Ost der Messe Essen

Veranstalter
EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH,
ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH,
Messe Essen GmbH Congress Center Essen
Art der Veranstaltung
Fachkongress mit Begleitausstellung

Inhalt der Veranstaltung

Für die nächste IT-Trends Medizin am 9. und 10. September 2009 gibt es bereits besondere Pläne: Die 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie wird vom 7. bis 10. September in Essen Station machen. Vergünstigte Konditionen für die Teilnehmer beider Kongresse sowie ein gemeinsames Programm am 9. September sind bereits in Planung.

Programm Mittwoch 9. September 2009


09:30 Uhr
Saal Ruhr


Begrüßung und Eröffnung des Kongresses


Annette Jäger

Bürgermeisterin der Stadt Essen (angefragt)

Grußwort

Karl-Josef Laumann

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Die Rolle von IT und E-Health bei der Entwicklung des Gesundheitsstandortes Nordrhein-Westfalen

Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel

Tagungspräsident der GMDS-Jahrestagung 2009

Spitzenmedizin und Menschlichkeit – Krankheit behandeln und Gesundheit fördern


10:15 Uhr
Saal Ruhr


Forum 1


Innovationen in der Gesundheitsversorgung

Prof. Dr. Michael Betzler

Alfried Krupp-Krankenhaus, Essen

Moderation

Mathias Redders

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Düsseldorf

Stand des Aufbaus einer Telematik-Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen

Rüdiger Hochscheidt

Siemens AG - Siemens IT Solutions and Services, Karlsruhe

Neuausrichtung der IT in Kliniken aufgrund der wachsenden Vernetzung
im Gesundheitswesen

Harald Ruhl

T-Systems Enterprise Services GmbH, Frankfurt/Main

Gesundheit über's Netz. Neue Versorgungsformen erfordern neue ICT-Infrastrukturen

Andreas Dahm-Griess

Unity AG, Berlin

OP-Simulation - ein mächtiges Werkzeug zur Prozessoptimierung

Lars Kliefoth

Klaus Hammer

NCR GmbH, Hannover

NCR GmbH, Augsburg

Self Services im Gesundheitswesen -
Optimierte Patientenkommunikation und Interaktionen




12:00 Uhr Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





12:15 Uhr
Raum C


Forum 2


Vernetzte Versorgung Archivierung

Arndt Winterer

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und
Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Moderation

Lothar Hoheisel

ITZ Medicom, Willich

Vorstellung klinischer Anwendungen bei Portalkliniken mit Live-
Vorführung

Dr. Stefan Beckmann

Michael Nagel

März Internetwork Services AG, Essen

Junctim GmbH, Essen

Mit mobilen IT-Arbeitsplatzlösungen als Rundum-Sorglos-Paket ist
die elektronische Gesundheitsakte immer griffbereit

Dr. med. Martin Schmidt

ibs-Healthcare Solutions GmbH, Modautal

Webbasierte, intersektorale Termin- und Ressourcenplanung für
Telematikplattformen

Natalie Pomorin

Pomorin, Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Medizinmanagement,
Essen

IT-Unterstützung im Rahmen integrativer Kooperationsformen von
Krankenhäusern - Ergebnisse einer Krankenhausbefragung




13:30 Uhr Mittagspause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





12:15 Uhr
Saal Ruhr


Forum 3


Telemedizin

Prof. Dr. Georg V. Sabin

Klinik für Kardiologie und Angiologie,
Elisabeth-Krankenhaus, Essen

Moderation

Rainer Beckers

ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH, Krefeld

Innovative Services des Zentrums für Telematik im Gesundheitswesen
GmbH für die Telemedizin

PD Dr. Heinrich Koertke,
Tanja Feige

Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad
Oeynhausen

Integrierte Versorgung durch Telemedizin

Sven Meister,
Thomas Königsmann

Fraunhofer ISST, Dortmund

Einsatz serviceorientierter Architekturen in der Telemedizin:
Zwei Anwendungsberichte aus Forschung und Industrie

PD Dr. Christoph Naber,
Dr. Oliver Bruder

Elisabeth-Krankenhaus, Essen

Kardio-Service - Individuelle Telemedizin bei Patienten mit Herzinsuffizienz

Volker Latz

BKK Ford & Rheinland, Köln

CorBene - Bessere Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten




13:45 Uhr Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





14:15 Uhr
Raum C


Forum 4


Die Zukunft der Arztpraxis ist vernetzt

Dr. med. Arne Boekstegers

Medizinische Gesellschaft Essen

Moderation

Michael Franz

ISPRO GmbH, Hattingen

Intersektorale Kommunikation über Zuweiserportale und eFallakten

Dr. med. Juerg P. Bleuer

healthevidence GmbH, Bern

Darstellung von Wissenslücken in der Wissensrepräsentation

Monika Dienstl,
Dr. Kai Fidorra

SHL Telemedizin, Düsseldorf

Verbesserung von Stoffwechseleinstellung und Kreislaufparametern
bei Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus durch das telemedizinische
Betreuungsprogramm DIABETIVA

Torsten Urnauer

InterComponentWare AG & Co. KG, Walldorf

Hausarztzentrierte Versorgung als Treiber für e-health am
Praxisbeispiel AOK Baden-Württemberg




15:30 Uhr Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





14:20 Uhr
Saal Ruhr


Forum 5


Mehrwertdienste

Andy Kohl

n-design GmbH, Köln

Moderation

Sascha Portius

GeTeG GmbH & Co. KG, Köln

Mehrwertdienste - Schlüssel zu flächendeckender Akzeptanz und
Nutzung der Telematikinfrastruktur

Peter Schmeer,
Dr. Beate Schmitz

Atos Worldline GmbH, Aachen

Elektronische Gesundheitsakte, ein Mehrwertdienst der eGK (Ziele,
Nutzen, Umsetzung)

Ulf Göres

spectrum|K GmbH, Berlin

Praxisbericht elektronische Patientenquittung

Christian Bauer

Martin Gödecke

Knappschaft Bahn See, Bochum

T-Systems Enterprise Services GmbH

prospeGKT - Status 2009. Sektorenübergreifende Kommunikation im
prosper-Gesundheitsnetz Bottrop




15:30 Uhr Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





16:00 Uhr
Saal Ruhr


Start der elektronischen Gesundheitskarte in Nordrhein


Podiumsdiskussion der Medizinischen Gesellschaft Essen

Prof. Dr. Michael Betzler

Alfried Krupp-Krankenhaus, Essen

Moderation

Teilnehmer



Hermann Abels-Bruns

Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft Elektronische
Gesundheitskarte / Heilberufsausweis NRW


Mathias Redders

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Düsseldorf


Dr.med Rolf Maek

Mitglied des KV-Kreisstellenvorstandes Essen


Richard Zimmer

Staatssekretär a.D., Krankenhausgesellschaft NRW


Günter Wältermann

AOK Rheinland / Hamburg (angefragt


Gilbert Mohr

Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, Leiter Stabsstelle IT in der Arztpraxis


18:30 Uhr Abendempfang (Blumenhof, Grugapark Essen)

Alle Teilnehmer, Referenten und Moderatoren sind herzlich eingeladen, kostenfrei am Abendempfang teilzunehmen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.↵




Programm Donnerstag 10. September 2009


09:30 Uhr
Saal Ruhr


Rainer Beckers, ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH, Krefeld


Begrüßung und Eröffnung des Kongresses

10:00 Uhr

Forum 6

Elektronische Gesundheitskarte – Gemeinsam zum Erfolg!

Dr. jur. Manfred Zipperer

Ministerialdirektor a.D., Sankt Augustin

Moderation

Dr. Stefan Bales

Bundesgesundheits- ministerium, Berlin

Aktueller Stand der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte aus Sicht des Bundesgesundheits- ministeriums

Jürgen-Henning Müller

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Berlin

Datenschutz und Datensicherheit der elektronischen Gesundheitskarte aus Bürger- und Patientensicht

Dr. med. Christiane Groß M.A.

Bundesärztekammer, Berlin / Ärztekammer Nordrhein, Düsseldorf

Die Einführung der eGK aus Sicht der Ärztinnen und Ärzte

Gerald Götz

Sana Kliniken AG, München

Die Rolle der eGK für Kliniken – eine realistische Einschätzung




11:30 Uhr Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





11:45 Uhr
Saal Ruhr


Forum 7


Elektronische Gesundheitskarte – Planung und Praxis

Hans-Peter Bröckerhoff

E-Health-Com, Frankfurt/Main

Moderation

Michael Kauferstein

TeleCash GmbH & Co.KG, Bad Vilbel

Technologietreiber Patientennutzen – Durchbruch für die Gesundheitstelematik?

Dr. Claudia Neumann,
Dr. Peter Wiegand

APW-Wiegand GmbH, Trebur

Einsatz von Klinischen Leistungsgruppen

Johannes Frost

Sagem Monétel GmbH, Flintbek

Neue mobile Lesegeräte für KVK und eGK

Hermann Abels-Bruns

ARGE eGK/HBA-NRW, Bochum

Stand und Planung der Testverfahren zur eGK in der Testregion
Bochum / Essen




13:15 Uhr Mittagspause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





14:00 Uhr
Saal Ruhr


Forum 8


Gesundheitsinformation und Datenschutz – Sicher ist
sicher!

Thomas Althoff

Ärztekammer Westfalen-Lippe,
Münster

Moderation

Dr. Herbert Bunz

Manuel Koch

IBM Deutschland, Stuttgart

gematik, Berlin

Datenschutzfördernde Techniken als vertrauensfördernde Maßnahmen der Gesundheitstelematik

Jens Ahlbrand,
Wilfried Pieper

Grass-Merkur AG & Co.KG, Hannover

Der entscheidende Baustein für die Vernetzung des Gesundheitsmarktes:
Telematik verbindet – sicher, schnell und flächendeckend

Christian Hess,

Dr. Gundula Garbe

Asklepios Kliniken, Hamburg

T-Systems Enterprise Services GmbH, Hamburg

Mit „ALSTER“ sicher im Gesundheitswesen kommunizieren

Peter Weinzierl

Siemens AG - Siemens IT Solutions and Services, Wien

Handauflegen statt Passwörter: Biometrie als Schlüssel zu Patientendateien

Thomas Sterzenbach

TÜV Informationstechnik GmbH, TÜV Nord, Essen

Informationssicherheit im Gesundheitswesen (ISO 27799)




15:45 Uhr Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung





16:00 Uhr
Saal Ruhr


Forum 9


Elektronische Akten – Schlüssel zur optimalen Gesundheitsvernetzung

Prof. Dr. med. Frank Ückert

Universitätsklinikum Münster

Moderation

Dr. Harald Sondhof

Careon GmbH, Tübingen

Personal Health Records im internationalen Überblick – Status und
Entwicklungstendenzen

Jens-Uwe Thieme

iSOFT Health GmbH, Mannheim

Einsatz von Portal-Lösungen zur Abbildung unterschiedlichster Anforderungen
im Rahmen der Integrierten Versorgung

Dr. Pia Wieteck

RECOM, Baar-Ebenhausen

Abbildung des Kernprozesses Arzt-Pflege in einer elektronischen
Patientenakte

Gabriele Schulz

SVA SanaSphere GmbH, Düsseldorf

Entwicklung eines telemedizinischen Informationssystems:
TeleMedPower

17:30 Schlussworte
Rainer Beckers, ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH, Krefeld




Fachforum der GMDS

Veranstalter: AG "Informationsverarbeitung in der Pflege" der GDMS
Prof. Dr. Ursula Hübner, Fachhochschule Osnabrück und Irene Maier, Universitätsklinikum Essen

Telematik und Gesundheitsberufe – elektronischer Heilberufeausweis (eHBA) und elektronisches Gesundheitsberuferegister (eGBR)


09:30
Messebrücke


Prof. Dr. Jürgen Stausberg,
Ludwig-Maximilians-Universität München


Begrüßung, Moderation

09:45 Uhr

Prof. Dr. Martin Staemmler,
Fachhochschule Stralsund

Identitätsmanagement für Angehörige von Gesundheitsberufen

10:15 Uhr

Dr. Jürgen Faltin, Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Mainz

Der Weg des Elektronischen Heilberufeausweis der Gesundheitsfachberufe
– von der Idee über die fachliche Schwangerschaft bis zur Geburt

10:45 Uhr

Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung


11:00 Uhr

Dr. Stephan H. Schug, MPH, DGG e.V., Frankfurt am Main

Das eGBR als Teil des Gesundheitscampus NRW

11:30 Uhr

Lena Tepohl, Fachhochschule Osnabrück

Der elektronische Heilberufeausweis in der Physiotherapie

12:00 Uhr

Prof. Dr. Ulrich Schrader, Fachhochschule Frankfurt/Main

Neues von der ICNP - Version 2.0 vorgeste

12:30 Uhr

Mittagspause, Networking, Besuch der Begleitausstellung Mittagspause


13:30 Uhr

Stephan Zieme, Manuela Schoska, Atacama Software GmbH, Bremen

Standardisierung von Kommunikationsprozessen in der Pflegepraxis
mit der Fachsprache und Software apenio

14:00 Uhr

Sebastian Erbel, Universitätsklinikum Essen

Unterstützung klinischer Prozesse durch ein Softwaremodul zur
Arbeitsablaufsteuerung

14:30 Uhr

Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung


14:45 Uhr

Peter Niebuhr, T-Systems International GmbH, Frankfurt

Vernetzung im Gesundheitswesen - Herausforderung und Chancen

15:15 Uhr

Daniel Flemming, Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück

Der ePflegebericht in Deutschland als Teil von gesundheitstelematischen
Anwendungen: aktuelle Entwicklungen

15:45 Uhr

Abschlussdiskussion, Ende der Veranstaltung





Fachforum der KGNW

Veranstalter: Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen

Neue Anwendungen der IT im Krankenhaus


10:00 Uhr
Raum C


Dr. Silke Haferkamp, Universitätsklinikum Aachen
Claudia Reuter, Fraunhofer ISST, Dortmund


Intersektorale Kommunikation am Beispiel elektronische Fallakte
(EFA):

10:40 Uhr

Dr. med. Klaus Blum, Bochum

Intersektorale Kommunikation zwischen Krankenhaus, niedergelassenen
Ärzten und ambulantem Pflegedienst am Beispiel Palliativnetz

11:00 Uhr

Pause, Networking, Besuch der Begleitausstellung


11:15 Uhr

Dr. Stefan Walther, Universitätsklinikum Düsseldorf

Virtualisierte IT-Mannschaft im Krankenhaus

11:45 Uhr

Dr. Carl Dujat, promedtheus AG, Erkelenz

Digitale Archivierung

12:15 Uhr

Jan Wiegels, Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Umsetzung der eGK im Krankenhaus – Aktueller Stand

12:45 Uhr

Mittagspause, Networking, Besuch der Begleitausstellung



Zielgruppe

Die IT-Trends Medizin / Health Telematics richtet sich an alle Akteure des Gesundheitswesens, vom Gesetzgeber über Selbstverwaltung und Industrie bis hin zum Anwender.
Im vergangenen Jahr nahmen 650 interessierte Fachbesucher aus ganz Deutschland teil. 30 Unternehmen präsentierten Produkte und Dienstleistungen in der zentralen Begleitausstellung. Namhafte Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen sowie die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) bringen sich aktiv in den Kongress ein.

Teilnahmegebühren und Hinweise zur Anmeldung

Attraktive Kombitickets möglich...

Vergünstigte Konditionen für die Teilnehmer beider Kongresse sowie ein gemeinsames Programm am 9. September werden angeboten: So erhalten Teilnehmer der GMDS-Jahrestagung bei rechtzeitiger Anmeldung für nur € 39 auch Eintritt zur IT-Trends. Umgekehrt erhalten Besucher die bereits zur IT-Trends angemeldet sind, für nur € 120 Eintritt zur GMDS-Jahrestagung. Die Anmeldungen sind bald über die jeweiligen Webseiten der IT-Trends Medizin Health Telematics, bzw. der GMDS möglich.↵
Eine detaillierte Auflistung der Teilnahmegebühren finden Sie in unserem Kongresshinweisflyer, den wir Ihnen als pdf zum download bereit gestellt haben.

Anmeldung
Anfahrt
Partner und Sponsoren

Attraktive Ausstellungs- und Sponsoringmöglichkeiten...

Institutionen, die an einem Stand im Rahmen der Begleitausstellung interessiert sind, können sich bereits jetzt bei uns melden (info@ztg-nrw.de). Ebenso bieten wir Unternehmen einige attraktive Möglichkeiten, als Sponsoren auf dem Kongress präsent zu sein.

Haben Sie Interesse an einem Engegement im Rahmen eines Sponsorings? Sprechen Sie uns an!

Downloads zur Veranstaltung
Ausstelleranmeldung IT-Trends Medizin / Health Telematics 2009.pdf
Icon Kongresshinweis (399KB)
MedizinEinl-Flyer2009-final.pdf

  Vorträge zum Download

  09.09.2009

Rüdiger Hochscheidt, Siemens AG-Siemens IT Solutions and Services, Karlsruhe
Harald Ruhl, T-Systems Enterprise Service GmbH, Frankfurt/Main
Andreas Dahm-Griess, Unity AG, Berlin
Lars Klieforth, Klaus, Hammer, NCR GmbH, Hannover/Augsburg
Dr. Stefan Beckmann, März Internetwork Services AG, Essen, Michael Nagel, Junctim GmbH, Essen
Dr. med. Martin Schmidt, ibs-Healthcare Solutions GmbH, Modautal
Rainer Beckers, ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH, Krefeld
PD Dr. Heinrich Koertke, Tanja Feige, Herz-und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
PD. Dr. Christoph Naber, Dr. Oliver Bruder, Elisabeth-Krankenhaus Essen
Michael Franz, ISPRO GmbH, Hattingen
Dr. med. Juerg P. Bleuer, healthevidence GmbH, Bern
Dirk Albers, InterComponentWare AG & Co. KG, Walldorf
Peter Schmeer, Dr. Beate Schmitz, Atos Worldline GmbH, Aachen
Ulf Göres, spectrumK GmbH, Berlin
Christian Bauer, Knappschaft Bahn See, Bochum, Martin Gödecke, T-Systems Enterprise Services GmbH, Mühlheim an der Ruhr

  10.09.2009

Jürgen-Henning Müller, Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Berlin
Dr. med. Christiane Groß M.A., Bundesärztekammer, Berlin/Ärztekammer Nordrhein, Düsseldorf
Dr. med. Christiane Groß M.A., Bundesärztekammer, Berlin/Ärztekammer Nordrhein, Düsseldorf
Michael Kauferstein, TeleCash GmbH & Co.KG, Bad Vilbel
Dr. Claudia Neumann, Dr. Peter Wiegand, APW-Wiegand GmbH, Trebur
Johannes Frost, Sagem Monetel GmbH, Flintbek
Hermann Abels-Bruns, ARGE eGK/HBA-NRW, Bochum
Dr. Herbert Bunz, IBM Deutschland, Stuttgart, Manuel Koch, Gematik, Berlin
Jens Ahlbrand, Wilfried Pieper, Grass-Merkur AG & Co.Kg., Hannover
Martin Hoff, Asklepios Kliniken, Hamburg, Dr. Gundula Garbe, T-Systems Enterprise Services GmbH, Hamburg
Peter Weinzierl, Siemens AG-Siemens IT Solutions and Services, Wien
Gabriele Schulz, SVA SanaSphere GmbH, Düsseldorf

  Fachforum der KGNW

Dr. Silke Haferkamp, Universitätsklinikum Aachen
Claudia Reuter, Fraunhofer ISST, Dortmund
Dr. Kurt Becker, Dr. Carl Dujat, promedtheus AG, Erkelenz
Jan Wiegels, Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
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Mitveranstalter
Unterstützt durch
Kooperation Jahrestagung 2009
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