ZTG-Tagung erfolgreich: Aktionsprogramm des MAGS zur Förderung der Telemedizin
:: NRW will Maßnahmen für telemedizinische Regelversorgung auf den Weg bringen
Telemedizin ist sinnvoll, nutzbringend, kann mittelfristig Kosten sparen, die Qualität der Behandlung deutlich steigern und ist zudem ein hilfreiches Instrument für die Vernetzung und zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Medizinern. Teilnehmer und Referenten hoben einstimmig auf der ZTG-Tagung am vergangenen Dienstag im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft die vielfältigen Vorteile der Telemedizin hervor. Rund 120 Fachteilnehmer fanden sich ein, um insbesondere Fragen der Umsetzung von Telemedizin als Regelversorgung zu erörtern und um die Strategien und Entwicklungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur flächendeckenden Versorgung mit Telemedizin zu verfolgen. Durch das Tagungsprogramm führte der Moderator Dr. jur. Manfred Zipperer, Ministerialdirektor a. D. und Aufsichtsratvorsitzender des ZTG.
:: Telemedizin als Chance
Der Leiter der Arbeitsgruppe Ökonomie im Gesundheitswesen im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Arndt Winterer, eröffnete in Vertretung von Prof. Dr. Stefan Winter, Staatssekretär im MAGS, die Tagung durch ein Eingangsstatement. Um die „telematische Chance“ nutzen zu können und damit mehr Qualität der medizinischen Versorgung und mehr Effizienz im Gesundheitswesen zu erreichen, seien gemeinsame Anstrengungen von Forschung, Gesundheitswesen und Wirtschaft gefordert. Die Landesregierung begreift die Telematik dabei als Möglichkeit, um das Potenzial der Gesundheitswirtschaft voll zu nutzen und Wettbewerbsfähigkeit und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu stärken. Winterer stellte die drei Ebenen dieses Ansatzes, „Leitprojekte / Exzellenzen“, „Branchen“ und „Regionen“, sowie die drei Leitideen „Internationalisierung“, „Konzentration“ und „Kooperation“ vor. Telemedizin, etabliert als effektives Instrument gesundheitlicher Versorgung, verändere Strukturen und stelle eine innovative Ressource für die Verteilung medizinischer Kompetenz dar. Grundsätzliche Vorbehalte gegen die Telemedizin seien wissenschaftlich und praktisch widerlegt, das Nutzenpotenzial offensichtlich. Was fehle, so Winterer, sei eine telemedizinfreundliche Versorgungskultur.
Damit führte er zu der Frage, wo wir in Deutschland stehen und warum die Telemedizin noch nicht zur Regelversorgung zähle: Die Rahmenbedingungen seien prinzipiell ausreichend, können aber verbessert werden. Hier will Nordrhein-Westfalen mit einem Aktionsprogramm Telemedizin ansetzen, darunter die Verbesserung der Rahmenbedingungen sowie konkrete Maßnahmen aus dem Telemedizin-Report NRW. Dazu zählen die Steigerung von Nachfrage und Akzeptanz durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, ein verbindliches Qualitätsmanagement für Telemedizinanbieter (Zertifizierung), den Ausbau der Telemedizinplattform Nordrhein-Westfalen sowie den Aufbau eines telemedizinischen Registers zur Kosten-Nutzen-Bewertung der Telemedizin. Eine Option stellt darüber hinaus eine Modellregion Telemedizin dar. Neben den verschiedenen Aktivitäten von Nordrhein-Westfalen zur Förderung der Telemedizin stellte Winterer in seinem folgenden Vortrag das Förderkonzept „Portalkliniken“ vor. Ziel dieses Förderprogramms ist es, durch Telemedizin eine qualitativ hochwertige, kooperative stationäre Versorgung langfristig in der Fläche sicherzustellen. Die Landesregierung hat mit diesem Ansatz erste Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen, um Telemedizin gewinnbringend nutzen zu können und Telemedizin zur Regelversorgung in Nordrhein-Westfalen zu führen.
:: Strukturelle Herausforderung: Zentralisierung, Dezentralisierung und Umverteilung von Aufgaben
Für Dr. I. H. Monrad Aas steht die Telemedizin aktuell vor einem Verteilungs- und Versorgungsproblem. Der norwegische Telemedizin-Spezialist vom Department of Research, Vestfold Mental Health Care Trust, hat sich in zahlreichen Studien und Publikationen mit den strukturellen Schwierigkeiten bei der Einführung und Umsetzung von Telemedizin beschäftigt. Damit sich Telemedizin erfolgreich und im Sinne des Patienten durchsetzen kann ist laut Dr. Aas als zentrales Element vor allem ein effektives „Change-Management“ zu sehen, das organisatorische Umstrukturierungen, den Aufbau von Kommunikationsinfrastrukturen und die Umverteilung von Aufgaben beinhaltet. Insbesondere habe sich die Einführung eines Managers als Kontakt- und Verantwortungsperson in telemedizinischen Projekten als sinnvoll erwiesen.
Dass nicht über Patienten ohne Patienten geredet werden darf, stellte Hannelore Loskill, stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) heraus. Vor allem da die Telemedizin eine Chance für die Stärkung der Patientensouveränität böte, sei die Frage nach dem Wissen und den Möglichkeiten telemedizinischer Behandlung für Betroffene sehr wichtig. Hier fehle eine breite öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema. Die heutige Situation erfordere einen stärkeren Einbezug von Patienten in den Behandlungsprozess: Patienten würden, so Loskill, keine vollmundigen Versprechungen erwarten sondern allgemein verständliche Informationen und die Möglichkeit der Kontrolle verordneter Leistungen. Dieser Weg hin zu mehr Einbezug, Transparenz und Patientenorientierung sei durch Telemedizin möglich.
Den Blick auf Potenziale und Grenzen der Telemedizin im Rahmen der Prävention richtete Prof. Dr. Claudia Hornberg, Universität Bielefeld, in ihren Ausführungen. Aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht seien in telemedizinischen Konzepten entsprechende Setting-Ansätze zu berücksichtigen, um eine erfolgreiche Integration in den Alltag der Zielgruppen zu erreichen. Telemedizin sei ein geeignetes Instrument, den Menschen frühzeitig in seinem Gesundheitsmanagement zu begleiten und zu unterstützen. Dort sind eine frühzeitige und individuelle Risikoreduzierung, Symptomerkennung sowie Therapie von Erkrankungen möglich (z.B. Schlafstörung, Gewichts-/Ernährungsmonitoring). Gleichzeitig profitiert der Versorgte im Alltag von mehr Sicherheit und der richtigen Information zur richtigen Zeit. Als große Herausforderung sieht Hornberg allerdings die Frage, inwieweit die persönliche Face-to-Face-Interaktion überhaupt durch telemedizinische Anwendungen ersetzt werden kann (Akzeptanz) und ob präventive telemedizinische Maßnahmen Anreize zu Verhaltens- und Verhältnisänderungen geben können (Compliance).
:: Credo: Transportiere erst die Information und dann den Patienten
Das Credo, das so einfach klingt, ist heute aber noch lange nicht Realität. Ausnahmslos jeder Vortrag enthielt die Botschaft, dass via Telemedizin das Management von Daten wesentlich einfacher wird und dadurch gezielt eine fundierte Entscheidungsgrundlage über die Versorgungs- bzw. Therapiesituation bietet. Insbesondere durch die einzelnen Live-Vorführungen im Rahmen der Tagung konnte anschaulich gezeigt werden, wie komfortabel und schnell die Übertragung von Daten funktioniert und welche Möglichkeiten für alltägliche Anwendungen bestehen.
Ein besonderes Highlight war die Live-Schaltung nach England: Dr. Stoepel (Lukaskrankenhaus, Neuss) führte in die Nachsorge von Herzschrittmacher-Patienten (ICD und CRT-D Therapie) ein. Er stellte in seinen Ausführungen die optimale Steuerung von Implantat, Zustand des Patienten und Therapieoptionen durch Telemetrie heraus. Auch komplexe Systeme liefern heute sichere, schnelle und zuverlässige Abfragen, was neben Zeitvorteilen insgesamt die häufig tödlichen Komplikationen deutlich reduziert und Folgeschäden mindert. Dieses effektive Zusammenspiel veranschaulichten im Anschluss an den Vortrag der in England praktizierende Prof. John Morgan (Kardiologe in Southampton, UK) und einer seiner Patienten mit implantiertem Herzschrittmacher. Die Tagungsteilnehmer verfolgten in Echtzeit, wie dieser Patient die aktuellen Daten seines Implantates auslas und diese mithilfe eines Patientenmonitors live auf die CareLink Website übertrug. Dadurch wurde die Fernkonsultation zwischen den Experten möglich: Gleichzeitig begutachteten der lokal behandelnde Arzt (Prof. Morgan, England) sowie Dr. Stoepel von der ZTG-Tagung in Düsseldorf aus die Daten, um sich gemeinsam ein Bild vom aktuellen Zustand des Patienten zu machen.
Dass via Telemedizin das Management von Daten wesentlich einfacher wird und dadurch gezielt eine fundierte Entscheidungsgrundlage über die Versorgungs- bzw. Therapiesituation bietet, machten auch Martin Litsch von der AOK Westfalen-Lippe und Oberarzt Dr. Heinrich Körtke vom Institut für Angewandte Telemedizin (IFAT) deutlich. Sie präsentierten zwei bereits in den Leistungskatalog der AOK aufgenommene innovative Telerehabilitationsverfahren namens AUTARK (Ambulante und telemedizinisch unterstützte Anschlussrehabilitation nach Koronar-/ Klappen-Operation) und Herz-As. Neben dem Komfort den die Telemedizin für den Patienten bietet, ist durch die vorgestellten und zukünftigen telemedizinischen Verfahren, so Körtke, nicht nur ein großer Benefit gewährleistet, sondern vor allem auch eine Qualitätssteigerung für den Patienten. Das Konzept zeichnet sich besonders dadurch aus, dass Patienten medizinisch nach Hause begleitet werden, unterstützt durch eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Angehörigen. Die oft befürchtete Problematik der geringen Akzeptanz und erschwerten Handhabe telemedizinischer Geräte und Verfahren durch ältere Patienten, so betonte Körtke, ist damit ebenfalls geradezu hinfällig.
Die Teilnehmer wurden Zeuge einer einfachen, patientengesteuerten Übertragung wichtiger Vitalparameter an das Telemedizinische Servicezentrum in Bad Oeynhausen. Anschaulich übermittelte eine Probandin lediglich mit Hilfe eines Telefons und eines kleinen, handlichen, batteriebetriebenen 2-Kanal-EKG-Gerätes ihre Vitalparameter an eine Ärztin und erhielt zeitgleich die Auswertung inklusive kompetenter Beratung durch die Medizinerin.
Benjamin Homberg präsentierte im Anschluss das telekardiologische Projekt Corbene, in dem ebenfalls sehr positive Erfahrungen mit telemedizinischer Betreuung gemacht werden. Er betonte die Möglichkeiten der Qualitätssicherung durch Telemedizin. Herzprobleme sind der häufigste Grund für eine Hospitalisierung von Menschen älter als 65 Jahre. Aktuell seien 80 Prozent der Patienten unterversorgt, trotz Therapiekosten von 5 Millionen Euro pro Jahr. Vor dem Hintergrund, dass heute ca. 1,8 Millionen Menschen unter Herzinsuffizienz leiden und mit einer mittleren Überlebensrate von 7 Jahren dabei eine schlechtere Prognose besitzen als im Vergleich zu vielen malignen Erkrankungen, ist die schnelle und zuverlässige Begleitung im Alltag und insbesondere in Risikosituationen das Mittel der Wahl. Solche integrierten Dienstleistungen in der Telemedizin, in diesem Fall ein Telemonitoring-System, bietet zum Beispiel die Vitaphone GmbH an. Sie ist Partner im dem von Homberg vorgestellten IGV Vertrag zur Versorgung von Patienten in NRW mit Herzinsuffizienz. Das System erkennt Risikosituationen rechtzeitig und unterstützt zugleich den Patienten bei der Durchführung der Therapie. Resultat: Eine verbesserte Pharmakotherapie nach Leitlinien und eine verbesserte Compliance, was sich, laut Homberg, in Zahlen ausdrücken lässt.
Ein entscheidender Schritt, berücksichtigt man die Kosten für das Gesundheitsbudget durch Non-Compliance: Heute werden 20 Prozent aller Rezepte nicht eingelöst, 50 Prozent aller abgegebenen Rezepte nicht oder nicht vorschriftsmäßig angewendet, 30 Prozent aller Medikamente so falsch angewendet, dass ernsthafte Gesundheitsschäden entstehen – bis hin zu insgesamt 40.000 Todesfällen pro Jahr durch Non-Compliance bei kardiologischen Patienten. Vernetzt denken und gemeinsam handeln, resümiert Homberg, sei daher der konsequente Weg hin zu mehr Qualität bei gleichzeitig kostengünstiger Versorgung.
Gabriele Schulz (SVA) betrachtete das Thema aus der technischen Perspektive und präsentierte Anforderungen an integrierende Systemlösungen für telemedizinische Anwendungen sowie die bestmögliche Abbildung von Datenflüssen, Behandlungsprozessen und Strukturen wie im Falle der Portalkliniken. Sie erläuterte dies an den Beispielen virtuelle Tumorkonferenz, Telearchivierung, Telemedizinplattform, Fremdbefundung, Zuweisermanagement und Telefallkonferenz.
Der eHealth-Experte Rainer Beckers (ZTG GmbH) erläuterte den Zuschauern die Idee, ein Telemedizin-Register für NRW aufzubauen. Dieser Vorschlag wird aktuell von der Projektgruppe Telemedizin dem MAGS NRW unterbreitet und ist Bestandteil des Telemedizin-Reports.
In Anlehnung an andere Registertypen in der Medizin sollte man auch in der Telemedizin durch die Zusammenführung von Daten zu völlig neuen und valideren Aussagen kommen. Im Vordergrund steht dabei das Verhältnis von Kosten und Nutzen, aber auch vergleichende Aussagen zu telemedizinischen Verfahren würden so möglich. Es bestünde die Chance, die empirische Basis der Telemedizin erheblich zu vergrößern. Man könne sich sogar vorstellen, dass die Teilnahme am Register zum Vertragsbestandteil würde. Aufgrund der Sensibilität der Daten, auch im Hinblick auf die telemedizinischen Anbieter, so Beckers, bietet sich das neutrale ZTG als Treuhänder an. Eine technische Plattform besteht mit Telemedizin24.de bereits.
:: Ziel: Eine telemedizinfreundliche Versorgungskultur
Warum also haben telemedizinische Versorgungskonzepte noch keinen umfangreicheren Eingang in die Gesundheitsversorgung gefunden? In der Podiumsdiskussion waren die Referenten aufgefordert, Stellung zu ihren (politischen) Strategien zur flächendeckenden Einführung von Telemedizin in das Gesundheitswesen zu beziehen. Die Experten konstatierten mangelnde Akzeptanz, deren Ursache vor allem in fehlendem Wissen um die Möglichkeiten von Telemedizin gesehen wird und ungünstige Rahmenbedingungen, die unter anderem rechtliche Unsicherheiten sowie organisatorische Hürden schaffen. Der Prozess zwischen den Beteiligten müsse weiter moderiert werden, so das Fazit der abschließenden Diskussionsrunde. Wichtig sei, die greifbaren Vorteile für Patienten deutlich herauszustellen und für Anbieter attraktive Vergütungsoptionen anzubieten. Dann könne die gemeinsame Kraftanstrengung Erfolg haben und NRW als erstes Land ein Modell vorzeigen, in dem Telemedizin als innovatives Instrument genutzt wird, das nicht zuletzt Patienten den Weg in die individuell geeignete Versorgung weist.
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27. Mai 2008
11:00 -19:00 Uhr
:: Düsseldorf Haus der Ärzteschaft
Der Nutzen telemedizinischer Anwendungen wurde bereits durch zahlreiche Studien belegt. Hersteller bieten inzwischen vielfältige Lösungen an. Doch reicht dieses Angebot, um eine Regelversorgung zu gewährleisten und ist dies im Sinne des Patienten? So bietet das Monitoring von Vitalparametern Möglichkeiten, gefährliche Gesundheitszustände frühzeitig zu erkennen. Doch hinter den positiven Effekten versteckt sich langfristig eventuell auch die Gefahr einer übertriebenen Pathologisierung.
Die hochrangigen Referenten aus Politik, Selbstverwaltung und IT zeigen Möglichkeiten und Risiken von telemedizinischen Anwendungen vor dem Hintergrund der Massenanwendung auf und diskutieren die Entwicklungen und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen beispielhaft für die Bundesrepublik.
Sie sind eingeladen, direkt von den Experten und Gestaltern der Telemedizin zu erfahren, wie Nordrhein-Westfalen aufgestellt ist und wie die Zukunft aussieht. Nutzen Sie die Möglichkeit, bei der Gestaltung aktiv durch Diskussion und neueste Informationen dabei zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. jur. Manfred Zipperer (Ministerialdirektor a. D., Aufsichtsratvorsitzender ZTG GmbH)
Die Teilnahmegebühren betragen Euro 99,-. Studenten zahlen Euro 69,-.
Presseakkriditierungen bitte unter info@ztg-nrw.de anfragen.
Eine Anmeldung erfolgt über ein Anmeldeformular (siehe unten: Downloads, Tagungsprogramm), das Sie uns per Post oder per Fax zusenden können. Eine Anmeldung per E-Mail an info@ztg-nrw.de unter Angabe aller relevanten Daten ist ebenso möglich.
Die Tagung wurde durch freundliche Unterstützung der Service Vertrieb Alexander GmbH SVA und der Vitaphone GmbH ermöglicht.
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