Einrichtungsübergreifende Kommunikation ist das A und O – Fazit der 13. Fachtagung „Praxis der Informationsverarbeitung in Krankenhaus und Versorgungsnetzen“
Die etablierte Veranstaltung zog auch dieses Mal eine Vielzahl von Fachbesuchern an, die sich über den – insbesondere einrichtungsübergreifenden – Einsatz von IT im Krankenhaus informierten und austauschten. Im Blickpunkt standen dabei ebenfalls die Anforderungen und Erfahrungen in Punkto „Elektronische Patientenakten“. In vier GMDS-Arbeitsgruppen Workshops ging es weiterhin um die Themen Archivierung, Datenschutz und Standards für Interoperabilität, Klinische Arbeitsplatzsysteme und Medizinische Dokumentation und Klassifikation. Hier fand ein Symposium zum Thema „Elektronische Patientenakten – Ansätze im Ausland“ unter der Moderation von ZTG-Geschäftsführer Jürgen Sembritzki statt, in dem Erfahrungen aus den USA und Österreich geschildert wurden. Interessant war die Erfahrung, dass der Einsatz von Elektronischen Patientenakten offensichtlich von „internationalen Problemen“ begleitet wird, die im Wesentlichen in den Bereichen Datenschutz und Geschäftsmodelle zu finden sind.
In der Hauptsession 3 „Anforderungen, Standardisierung, Erfahrungen“ gab Jürgen Sembritzki Einblick in den Stand der Spezifikation und Implementierung des bundesweit einzigartigen Projektes EPA.nrw. Da ohne einrichtungsübergreifende Kommunikation keine ePatientenakte möglich ist, kann nur die strategische gemeinsame Vorgehensweise einen größtmöglichen Anwendernutzen sichern. Um dies zu realisieren, führt die ZTG GmbH mit einem interdisziplinären Projektteam mit Experten aus Industrie, Selbstverwaltung und Forschung das Gemeinschaftsprojekt EPA.nrw durch, wobei die beteiligten Industrieunternehmen ca. 70% des Marktes für Primärsysteme abdecken. Die bislang wichtigste Erkenntnis: Hersteller- und einrichtungsübergreifende Kommunikation von Arztbriefen im EPA-Kontext, aufsetzend auf den im Rahmen des Projekts entwickelten Spezifikationen, kann sicher und zuverlässig umgesetzt werden.
Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie unter www.kis-tagung.de.
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20. - 22. Februar 2008
:: Dortmund
Vom 20. bis 22.02.08 findet als ein zentrales Event der Gesundheits-IT-Branche die 13. KIS-Fachtagung im Kongresszentrum der Westfalenhallen in Dortmund statt. Die Tagung wird federführend gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) und dem Berufsverband Medizinischer Informatiker e.V. (BVMI) in Kooperation mit der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW), dem Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen / Leiter e.V. (KH-IT), dem Deutschen Verband Medizinischer Dokumentare e.V. (DVMD), dem Arbeitskreis der Leiter der Rechenzentren der Universitätskliniken (ALKRZ) und dem Bundesverband für Managed Care (BMC) durchgeführt.
Mit einer neuen klaren Dreigliederung wartet die Tagung dieses Jahr auf: Während am Mittwoch verschiedene Workshops zu speziellen Themen angeboten werden, ist der Donnerstag für ein breites Themenspektrum zum IT-Einsatz im Krankenhaus und für einrichtungsübergreifende Zwecke reserviert und der themenbezogene Freitag beschäftigt sich dann mit Anforderungen und Projekterfahrungen bezüglich „Elektronischer Patientenakten“. Am Mittwochnachmittag werden vier GMDS-Arbeitsgruppen Workshops zu den Themen Archivierung, Datenschutz und Standards für Interoperabilität, Klinische Arbeitsplatzsysteme und Medizinische Dokumentation und Klassifikation veranstalten. Besonders spannend dürfte der Freitagmorgen werden: Das Symposium zum Thema „Elektronische Patientenakten – Ansätze im Ausland“ findet unter der Moderation von ZTG-Geschäftsführer Jürgen Sembritzki statt. Hier wird eine Expertin zu den Erfahrungen und zum Stand der Implementierung von Elektronischen Patientenakten in den USA sprechen, danach wird der Planungsstand in Österreich vorgestellt, gefolgt von den Bewertungen zur strategischen Bedeutung von EPA-Systemen aus Sicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Bundesärztekammer.
Am Nachmittag leistet die ZTG GmbH in der Hauptsession 3 „Anforderungen, Standardisierung, Erfahrungen“ einen Fachbeitrag zum Thema „Stand der Spezifikation und Implementierung von EPA.NRW“. Abgerundet wird der Freitag mit Beiträgen zu Datenschutzfragen, Anwender- und Projektberichten und einer Podiumsdiskussion. Umrahmt wird die Fachtagung von einer Industrieausstellung.
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