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Redakteur :: Beatrix Reiß

MEDICA-Thema Nummer 1: Elektronische Patientenakten und Telemedizin

Krefeld, 13. November 2007 - Mit zahlreichen Aktivitäten setzt die ZTG GmbH innovative Akzente auf dem diesjährigen 39. Weltforum für Medizin MEDICA in Düsseldorf. Das bundesweit einzigartige Kompetenzzentrum für Pflege- und Gesundheitstelematik präsentiert zudem sein umfangreiches Portfolio für die praktische Umsetzung von Lösungen für die informationstechnologisch vernetzte Versorgung. Besuchen Sie uns vom 14. bis 17. November 2007 in Düsseldorf. Die ZTG GmbH wird in diesem Jahr wieder an zwei Standorten zu finden sein, in Halle 03 Stand D91 am Gemeinschaftsstand des Landes NRW sowie in Halle 16 Stand A05 auf der Medica Media.

In diesem Jahr präsentiert die ZTG GmbH mit den beiden Themenschwerpunkten „Elektronische Patientenakten“ sowie „Telemedizin“ zwei zukunftsweisende Anwendungsbereiche der Telematik. Darüber hinaus werden neuere Entwicklungen aus den laufenden Projekten der eGesundheit.nrw-Initiative zum Aufbau der Telematik-Infrastruktur gezeigt, insbesondere die ersten Erfahrungen mit der elektronischen Gesundheitskarte in der Testregion Bochum-Essen.

Ein zentrales Thema ist auch die „ZTG-Zertifizierungsinitiative – Voraussetzung für Datenaustausch und Integrierte Versorgung“. Über die Interoperabilität von Schnittstellen und die Zertifikate der ZTG GmbH können sich Anwender, IT-Entscheider und Entwickler auf der Ausstellungsfläche der Medica Media informieren, hier geht es speziell um das Angebot zur Zertifizierung von Archivsystemen oder PAC-Systemen. Gerne beantworten wir Ihnen Fragen zu den Anforderungen und zu dem Prüfungsablauf.

Im Rahmen der MEDICA finden mehrere Termine und Events statt, auf denen die ZTG-Telematik-Experten im Einsatz sind:

  • Auf der Telemedizin24-Plattform wird eine weitere Ausbaustufe frei geschaltet werden (voraussichtlicher Termin mit NRW-Staatssekretär Prof. Dr. Winter 14.11., 13:00 Uhr, Halle 3 / D 91). Dabei handelt es sich um eine evidenceorientierte Darstellung von Daten – in einem ersten Schritt zum Bereich der Telekardiologie. Studien zu Akzeptanz, Effizienz, Kosten-Nutzen-Aspekten sowie unterschiedliche Anwendungsbereiche der Telekardiologie werden auf einen Blick verfügbar. Ziel ist, bisher gewonnene Erfahrungen und Erkenntnisse zum Einsatz telemedizinischer Anwendungen transparent zu machen. Für Anwender interessant ist auch die Übersicht laufender Projekte. Ferner werden eingesetzte Therapien beschrieben. Informationen über Technologien (Hersteller, Anbieter, Geräte) runden das Thema ab. Mit dieser Plattform zur Bündelung telemedizinischer Angebote realisiert die ZTG GmbH, mit Fördermitteln des Landes und der EU, ein bundesweit einzigartiges Angebot.
  • Übergabe des 2. Meilensteins EPA.nrw an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 14.11.2007 um 16 Uhr am NRW-Gemeinschaftsstand (Halle 3 C80). Als erste Ausbaustufe des Projekts EPA.nrw wird ein Kommunikationsszenario präsentiert, das die einrichtungsübergreifende Übermittlung von Behandlungsdaten im eEPA-Kontext über eine einheitliche Interoperabilitätsschnittstelle zum Inhalt hat. Wesentlicher Kern ist die auf internationalen Standards aufsetzende Schnittstelle, welche die Kommunikation mit Aktensystemen herstellerunabhängig ermöglicht. Hierdurch werden die ersten Voraussetzungen für wettbewerbliche Lösungen zur Einführung von einrichtungsübergreifenden Elektronischen Patientenakten geschaffen.
  • Der eHealth-Experte der ZTG GmbH, Rainer Beckers, nimmt an der Diskussionsveranstaltung „Telemedizin und chronische Krankheiten“teil. Diese wird von Hans-Peter Bröckerhoff (E-HEALTH-COM) moderiert und richtet sich an Experten aus den Bereichen Leistungserbringer, Kostenträger, Industrie und Politikberatung. Es geht um die Möglichkeiten, Telemedizinanwendungen in die Behandlung chronisch kranker Patienten einzubinden. Betrachtet wird dabei insbesondere auch die Finanzierungsproblematik solcher innovativen Anwendungen (14.11.2007, 16.15 bis 18.15 Uhr, Medica Media, Halle 16, Workshopraum).
  • NRW-Abend am 14.11.2007 ab 18.30 Uhr, welcher durch Ministerin Christa Thoben (Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie) eröffnet wird. Für Gäste, die erst nach Messeende den NRW-Abend besuchen können, halten wir Einladungen bereit, um den Eintritt ab 18.30 Uhr zu ermöglichen. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an info@ztg-nrw.de.
  • Workshop „Aktuelle Normen, Standards & Schnittstellen für die Gesundheitstelematik“ auf der Medica Media unter der Leitung von Jürgen Sembritzki (15.11.2007, 15.45 bis 18.15 Uhr, Programmdownload unter http://www.messe-duesseldorf.de/medicamedia/programm.html). Im Vorfeld des Workshops verleiht die ZTG GmbH das erste PACS-Zertifikat an einen Hersteller.
  • Im Vorfeld des Workshops auf der Medica Media zu aktuellen Normen, Standards und Schnittstellen für die Gesundheitstelematik wird erstmalig das ZTG-Zertifikat „PACS“ überreicht. Dieser Rahmen unterstreicht die hohe Bedeutung der Auszeichnung: Ein durch die ZTG GmbH zertifiziertes Produkt ist Zeichen für die sichere Integrierbarkeit und den zuverlässigen Workflow bei der vernetzten Versorgung. Die VISUS Technology Transfer GmbH hat als erstes Unternehmen das zweistufige Prüfverfahren erfolgreich durchlaufen und nimmt das PACS-Zertifikat für ihr Produkt „JiveX Version 4.x“ entgegen. Die Zertifikatsverleihung findet zwischen den Geschäftsführern Jürgen Sembritzki (ZTG GmbH) und Klaus Kleber (VISUS) am 15.11.2007 um 12.30 Uhr am Stand der ZTG GmbH auf der Medica Media in Halle 16 / A05 statt.
  • Präsentationsszenario der ZTG GmbH auf der „Demonstration Area“ der Medica Media zur Elektronischen Patientenakte. Die mehrmals täglich stattfindende Vorführung bildet einen typischen Behandlungsverlauf ab, in dem ein Patient von Haus- und Facharzt versorgt wird. Befundung und Kommunikation zwischen den Ärzten erfolgen digital und werden in der eEPA gespeichert sowie über diese abgerufen. Auch der Patient erhält Zugriff auf die Verordnungsdaten und den FA-Befund, über seine EGA greift er von zu Hause aus darauf zu. Der Clou daran ist, dass alle Daten zwischen den entsprechenden Systemen herstellerunabhängig über eine einheitliche Interoperabilitäts-Schnittstelle versendet werden.
  • Die eGK-Testregion Bochum-Essen präsentiert sich am Samstagvormittag auf dem Stand der gematik (Halle 16, Stand B21). Projektleiter Jürgen Sembritzki und Dr. Hans-Peter Peters, ärztlicher Leiter und einer der teilnehmenden Ärzte in Bochum, werden am 17.11. zwischen 12.15 und 12.45 Uhr die laufenden Arbeiten vorstellen.
  • Dr. Peters wird anschließend ab 13.30 Uhr auf der Bühne der Medica Media die Position der teilnehmenden Testärzte in einem Streitgespräch mit einer eCard-Gegnerin vertreten.
  • Im Rahmen des Workshops „Elektronische Patienten- und Gesundheitsaktensysteme“ wird ZTG-Projektleiter Stefan Kühn am 16.11. um 15.20 Uhr (Medica Media) zum Thema „Voraussetzungen für wettbewerbliche Lösungen zur Einführung elektronischer Patientenakten“ vortragen.
  • Unter Leitung des ZTG arbeitet die vom MAGS NRW ins Leben gerufene Arbeitsgruppe Telemedizin. Diese legt zur Medica die Meilensteine zur Förderung der Telemedizin in NRW vor. Der „Telemedizin-Report“ enthält eine ausführliche Darstellung führender telemedizinischer Projekte in NRW und des wissenschaftlichen Standes zur Telemedizin. Diesen Report stellt die ZTG GmbH nach der Medica im Internet zum Download bereit.

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Ansprechpartner

ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH
Beatrix Reiß
Campus Fichtenhain 42
47807 Krefeld
Tel. 0 21 51.820 73 - 28
Fax 0 21 51.820 73 - 30
E-Mail
Internet: www.ztg-nrw.de

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ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH Das im November 1999 auf Initiative der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen gegründete Unternehmen verfolgt das Ziel, durch die flächendeckende Einführung moderner Informations- und Kommunikations¬technologien ins Gesundheitswesen die Behandlungsqualität bei begrenzten Ressourcen zu sichern, neuen Anwendungen Perspektiven im Gesundheitswesen zu eröffnen, innovative Entwicklungen in der Branche nachhaltig voranzutreiben und diese auf künftige Herausforderungen vorzubereiten. Gesellschafter dieser in Deutschland einmaligen Public Private Partnership sind führende Informations- und Kommunikationstechnologie-Anbieter, Forschungsunternehmen sowie die öffentlichen Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens. Zur Realisierung ihrer Vision der umfassenden informationstechnologischen Vernetzung des Gesundheitswesens setzt sich die ZTG GmbH insbesondere dafür ein, die vielfältigen Akteure und Interessen in den Märkten des Gesundheitswesens in Form von Networking und der Anbahnung und Vermittlung von Kontakten zusammenzubringen.

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