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Redakteur :: Sabine Sill, M.A.

Startschuss für Test der elektronischen Gesundheitskarte in NRW ist gefallen

Bochum/Krefeld, 31. März 2006 - Heute fand im Beisein von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die öffentliche Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Arbeitsgemeinschaft zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und des Heilberufsausweises in der Region Bochum-Essen (ARGE eGK/HBA-NRW) und der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik mbH) statt.

Der Projektleiter der ARGE, Jürgen Sembritzki, und der Geschäftsführer der gematik, Harald Flex, unterzeichneten das Schriftstück, das nun den Start der Erprobung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Testregion Bochum-Essen ermöglicht.

Die Vertragsunterzeichnung bildet den Abschluss der Verhandlungen zwischen den acht Testregionen und der, seitens der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen mit der Einführung der eGK beauftragten, gematik. Der Weg ist nun frei für die gemeinsame Erarbeitung eines konkreten Testkonzepts sowie den Aufbau von so genannten Musterumgebungen in den Regionen. Anschließend erfolgt dann im Laufe des Jahres die Erprobung in Feldtests mit zunächst 10.000 Versicherten pro Region.

Projekt bringt Impulse für Nordrhein-Westfalen

Gesundheitsminister Laumann machte in seiner Rede deutlich, welche Chancen, die Erprobung und Einführung der Gesundheitskarte für alle Patienten bietet. Sie sei das „Handwerkszeug für ein integriertes Gesundheitswesen“, so der Minister in seiner Rede.

Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses der Stadt Essen, Karla Brennecke-Roos, wiesen in ihren Grußworten auf die Bedeutung der Testregion für die beiden Ruhrgebietsstädte hin.

Martin Litsch, Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK Westfalen Lippe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, freute sich, dass auf der „Großbaustelle elektronische Gesundheitskarte“ nun die Arbeit aufgenommen werden konnte.

Der Vorsitzende des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. Leonhard Hansen, nahm in seinem Statement auch Bezug auf die aktuellen Diskussionen in der Ärzteschaft, so stünde innerhalb des Gesamtprotests auch die eGK immer wieder auf der Agenda. Er gab den protestierenden Ärzten Recht, dass in der Kostenfrage durchaus noch Klärungsbedarf bestehe. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein unterstütze aber in ihrer Vorreiterfunktion bei der Telematik im Gesundheitswesen mit Nachdruck die Tests und Einführung der eGK.



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Rede von Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, zur Vertragsunterzeichnung am 31. März 2006
Grußwort der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Bochum am 31. März 2006
Icon Pressemappe (2.4 MB)
Pressemappe anlässlich der Vertragsunterzeichnung am 31. März 2006 in Bochum


H. Flex und J. Sembritzki unterzeichnen den Vertrag
H. Flex und J. Sembritzki unterzeichnen den Vertrag
Minister Laumann
Minister Laumann
Vertragsunterzeichnung durch H. Flex und J. Sembritzki
Vertragsunterzeichnung durch H. Flex und J. Sembritzki