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Die Städte Bochum und Essen bilden gemeinsam eine von sechs Testregionen zur Erprobung und Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Als Vertrags- und Ansprechpartner für die gematik, die die Tests der Gesundheitskarte zentral steuert, wurde die ARGE eGK/HBA-NRW ins Leben gerufen. Die ZTG GmbH hat im Auftrag der ARGE die Projekleitung in der Region übernommen.
Aufgaben des ZTG sind neben Projektmanagement und -koordination inbesondere die Leitung des Bochumer Projektbüros und die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt.
Testregion für die elektronische Gesundheitskarte
Am 2. Januar 2006 hatte das Bundesgesundheitsministerium die Region Bochum-Essen als eine der damals acht (heute sechs) Testregionen für die elektronische Gesundheitskarte benannt.
Verantwortlich für die Testregion zeichnet die ARGE eGK/HBA-NRW, der insgesamt 21 Organisationen der Leistungserbringer und Kostenträger angehören.
In der Testregion Bochum-Essen sind 24 Praxen mit 39 Ärzten, 15 Apotheken und zwei Krankenhäuser in die Tests eingebunden.
Die Arbeiten in der Testregion richten sich nach der Projektplanung der gematik und der Verfügbarkeit der notwendigen Testkomponenten (Hard- und Software für die Leistungserbringer, eGKs sowie Heilberufsausweise und Institutionskarten).
Gemäß den Vorgaben von BMG und gematik wurden in der ersten Testphase („Release 1“), die Pflichtanwendungen Versichertenstammdaten und eRezept sowie die freiwillige Anwendung Notfalldaten jeweils als Offline-Szenario (Datenspeicherung auf der eGK selber) getestet. Diese erste Testphase wurde im Juni 2009 offiziell beendet.
Derzeit laufen die Vorbereitungen für weitere Teststufen, in denen die Einbindung weiterer freiwilliger Anwendungen und die Online-Anbindung vorgesehen sind.
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